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Wie weiter nach dem Krypto-Crash? Binance will angeschlagenes Wunderkind FTX doch nicht retten

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Von Euronews
Binance-Chef Changpeng Zhao, CEO der größten Krypto-Börse,  will den angeschlagenen Konkurrenten FTX jetzt doch nicht kaufen
Binance-Chef Changpeng Zhao, CEO der größten Krypto-Börse, will den angeschlagenen Konkurrenten FTX jetzt doch nicht kaufen   -   Copyright  AP/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.   -  

Am Mittwoch machte Sam Bankman-Fried Schlagzeilen, der 30-Jährige, der auch als "Wunderkind" in der Welt der Krypto-Währungen galt, hat auf einen Schlag etwa 15 Milliarden Dollar verloren. Das bestätigt die Finanzplattform Bloomberg in ihrer Liste der reichsten Menschen der Welt, dem sogenannten Billionaires Index.

"Trauriger Tag"

Eigentlich hatte Binance, die größte Krypto-Börse der Welt, in Betracht gezogen den kleineren Konkurrenten zu retten. Doch erklärt Binance-CEO Changpeng Zhao diese Pläne für null und nichtig.

Auf Twitter schrieb  der Binance-Chef von einem traurigen Tag, er habe es versucht, aber nach der Finanz-Prüfung von FTX sowie infolge der jüngsten Berichte über missbräuchlich verwendete Gelder von Kundinnen und Kunden sowie mutmaßlichen Ermittlungen der US-Behörden haben wir beschlossen, die mögliche Übernahme von FTX nicht weiter zu verfolgen.

Der Binance-Chef betonte auch, dass es ihm leid tue, wenn Anlegerinnen und Anleger ihr Geld verlieren. Dabei seien die Kryptomärkte in den vergangenen Jahren robuster geworden. Allerdings hatte Changpeng Zhao selbst mit Zweifeln an der Übernahme am Wochenende die Kurse nach unten getrieben.

Der Gründer von FTX, Sam Bankman-Fried, und der Chief Executive von Binance, Changpeng "CZ" Zhao, sind zwei der mächtigsten Personen auf dem Kryptowährungsmarkt und gelten als Rivalen.

Nach der Absage von Binance an FTX stürzte der Bitcoin-Kurs auf unter 16.000 Euro - einen so niedrigen Kurs hatte es zuletzt im Dezember 2020 gegeben. Zu Beginn der Woche lag der Bitcoin noch über 20.000 Euro.

Langfristig gelten Kryptowährungen als Anlageform der Zukunft. Mehrere Regierungen wollen den Markt besser regulieren.

Weitere Quellen • AP, dpa