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"Veganity": weltgrößtes veganes Restaurant in Dubai eröffnet

"Veganity": weltgrößtes veganes Restaurant in Dubai eröffnet
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Mehr und mehr Menschen hören auf, Fleisch zu essen und ernähren sich rein pflanzlich. Sich vegan zu ernähren, liegt im Trend, Restaurant reagieren mit Fleischersatzstoffen und einer größeren Auswahl an Gemüse. Selbst Fastfood-Giganten bieten vegane Alternativen zu Fleisch an. In Dubai hofft ein Restaurant, ins Guinness-Buch der Rekorde für das größte vegane Menü der Welt zu gelangen. Ein Besuch im "Veganity", dem größten veganen Restaurant der Welt ist das Thema dieser Folge von Taste.

Die Gründerin von "Veganity" sieht ihr Unternehmen auch als eine Bewegung, die den Menschen zeigt, dass eine rein pflanzliche Ernährung kein Opfer sein muss. Auf der Speisekarte stehen über 200 Gerichte.

Ihr Lieblingsgericht heißt heißt Molokhia, Sky Sommers erklärt, wie man das macht: "Molokhia, das ist ein arabisches Gericht. Es ist eigentlich der Name eines grünen Blattes, das wie Spinat aussieht. Man nimmt Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch und Koriander - das gibt den Kick - Tomatenmark, weißen Essig, Gemüsebrühe. Sobald man die Molokhia und das Tomatenmark hinzugefügt hat, lässt man es etwas einkochen und püriert es dann mit einem Stabmixer. Dann noch mal alles gut durchmischen - das ist Molokhia - schnell und einfach!"

Die Veganerin und Fashiondesignerin Mille Rostock probiert mit dem euronews-Reporter James O'Hagan die Variante mit veganem Hühnerersatz, der aus Pilzen und Erbsenproteinen besteht.

Mille Rostock ist neugierig: _"Vorher haben Sie Fleischersatz aus TVP (textured vegetable protein) gemacht. Können Sie erklären, was das ist?"_

Sky Sommers erklärt, dass TVP ein pflanzliches Protein auf Sojabasis ist, das aussieht wie Hackfleisch - ein wirklich gesunder Ersatz.

Wie ist das Restaurant Veganity entstanden?

Das Unternehmen entstand aus ihrer persönlichen Krankheitsgeschichte, wie die Gründerin erzählt:

"Ich dachte immer, ich lebe gesund, ich würde richtig essen: gegrilltes Huhn mit gedünsteten Gemüse, ich machte Sport und versuchte, alles richtig zu machen. Dann wurde ich immer kränker und kränker. Ich wollte mich selbst heilen, was innerhalb von drei bis vier Monaten auch passierte."

Sehr beeindruckt ist der euronews-Reporter - der gern Fleisch isst - von Sky's veganem Burger, er ist im Grunde die vegane Version des Big Mac: "Die Textur ist wie Fleisch. Es ist saftig. Man merkt überhaupt nicht, dass das kein Fleisch ist", staunt James O'Hagan.

Wie macht man veganen Käse, will der Reporter wissen: "Man braucht die richtigen Nüsse, Cashew haben einen wirklich nussigen Geschmack, Paranüsse sind eher neutral, der Fettgehalt gibt diesen vollen Geschmack", erklärt Sky Sommers.

Der springende Punkt ist, dass man gar nicht merkt, dass man kein Fleisch ist.

Rezept für "Laham ajeen"

Das Gericht ist eine Art Pizza aus dem Mittleren Osten.

Zutaten:4 Tomaten, 2 Zwiebeln, 8 Knoblauchzehen, 1 Bund Petersilie, 1 rote Paprika, 1 grüne Paprika, 250 g veganes Hackfleisch (TVP), 4 Esslöffel Paprikapulver, 4 Esslöffel arabische 7-Gewürzmischung, 2 Esslöffel Knoblauchpulver, 1 Esslöffel vegane Worcester-Sauce, 4 Esslöffel Tomatenmark, 1 Tasse Gemüsebrühe, 1 Zitrone.Für den Teig: 5 Tassen Mehl nach Wahl, 2 Tassen Wasser und 1 Prise Salz.

Zubereitung: Zwiebeln, Knoblauch, gehackte Petersilie, kleingeschnittene Paprika mit dem Hackfleisch in 3-4 Esslöffel Olivenöl ca. 10 Minuten anbraten und dann mit den Gewürzen abschmecken. Tomatenmark und Gemüsebrühe zufügen und unter Rühren bis zu 1 Stunde marinieren lassen. Mit einer Zitronenscheibe garnieren. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Prise Salz dazugeben, nach und nach das Wasser zugeben und zu einem Teig kneten. Mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten an einem kühlen Ort ruhen lassen. Dann in die gewünschte Form ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die "Laham"-Mischung darauf geben und 30 Minuten bei 180 Grad im Backofen garen. Guten Appetit!

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