Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

SmartTech schlägt Wellen in Dubai

Access to the comments Kommentare
Von Evan Bourke
euronews_icons_loading
Sci-tech
Sci-tech   -   Copyright  euronews   -   Credit: Dubai

Besitzer von Superyachten haben mit Cyberangriffen einer neuen Art von Piraterie zu kämpfen, während Boote mit Wasserstoff-Antrieb auf dem besten Weg sind, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Das waren Themen auf der 28. Ausgabe der Dubai International Boat Show.

Die Dubai International Boat Show fand erstmals seit Covid-19 wieder statt. Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Kalender der Hersteller von Luxusbooten. Über 800 Unternehmen aus mehr als 50 Ländern nutzen die Veranstaltung als Plattform, um ihre neuen Produkte vorzustellen

Eines dieser Unternehmen war Sunreef Yachts aus Polen, das seine neue Sunreef Eco 80 Yacht präsentierte. Das Boot hat auffällige Solarpaneele, das umweltfreundliche Design macht die Yacht vom Anlegen oder Auftanken unabhängig .

Es gibt immer mehr Elektroautos, man könnte erwarten, dass der gleiche Trend auch bei Schiffen zu beobachten ist. Doch der Gründer und Präsident von Sunreef Yachts Francis Lapp erklärte, dass die Akzeptanz erneuerbarer Kraftstoffe auf dem Wasser nicht so hoch ist wie auf der Straße: "Regierungen in Europa und der Welt arbeiten an Autos, aber nicht an Booten", so der gebürtige Franzose. "Es gibt keine Regelung für den Motor auf See."

Ein Unternehmen, das die Grenzen der Hybridformen auslotet, ist SeaBubbles mit seinem futuristischen Wasserfahrzeug. Durch die Kombination von Wasserstoff- und Batteriestrom hat das SeaBubble die Ladezeit auf nur vier Minuten reduziert. Zuvor benötigten Schiffe derselben Größe fünf bis sechs Stunden Ladezeit.

Ähnlich wie ein Flugzeugflügel nutzt das SeaBubble Tragflächen, um Auftrieb zu erzeugen, der das Boot über die Wasseroberfläche hebt. Die Tragflächen verringern den Luftwiderstand, was die erforderliche Energie zum Bewegen des Bootes verringert.

Piraten hacken die Cybersicherheit von Superyachten

Die meisten modernen Schiffe sind umfangreich mit Technologie ausgestattet, von GPS und Navigationssystemen bis hin zu elektronischen Kartenanzeigen und Informationssystemen. Diese Technologisierung macht Superyachten anfällig für eine neue Art von Piraterie. Hightech-Superyachten mit wohlhabenden Besitzern sind die perfekte Kombination für Hacker.

In Kinofilmen segeln Piraten unter einer Totenkopfflagge, und entern ein Schiff mit Haken. Moderne Piraten sitzen bequem in einem Café und erpressen Lösegeld von Land aus.

Der Cyber-Sicherheitsexperte Naveen Hemanna erklärt, wie der Aufstieg des digitalen Bankwesens und der Kryptowährungen diese Form der Kriminalität begünstigt. Er sagte Euronews: "Heute haben sich die Dinge geändert, die Piraten müssen nicht mehr auf den Booten sein. Es ist ein virtueller Krieg geworden, weil auch der Reichtum nicht länger fassbar, sondern virtuell ist. Man muss nicht wirklich vor Ort sein, um das Geld oder das Vermögen zu stehlen."

Cyber-Bedrohungen für Yachten haben seit der Covidkrise zugenommen. Die Zukunft der Branche wird jedoch immer nachhaltiger und umweltfreundlicher für die Gewässer, in denen sie fahren.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seite Destination Dubai auf euronews.com