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Problem Jugendarbeitslosigkeit: Noch immer ungelöst

In Sachen Jugendarbeitslosigkeit hat die Europäische Union bislang versagt. Die Zahlen sind teils verheerend: In Spanien waren im November

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Problem Jugendarbeitslosigkeit: Noch immer ungelöst

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In Sachen Jugendarbeitslosigkeit hat die Europäische Union bislang versagt. Die Zahlen sind teils verheerend: In Spanien waren im November vergangenen Jahres 53,5 Prozent der 15 bis 24-Jährigen ohne Erwerbstätigkeit.

Auch in Griechenland (49,8 Prozent), Kroatien (45,5 Prozent) oder Italien (43,9 Prozent) ist die Lage in dieser Hinsicht katastrophal. Der EU-Durchschnitt lag im November 2014 bei 21,9 Prozent. “Real Economy” hat Portugal (34,5 Prozent) sowie Irland (21,8 Prozent) besucht, wo die Lage in dieser Hinsicht ebenfalls keineswegs gut ist. Beide Länder wissen, was es bedeutet, wenn junge, gut ausgebildete Menschen das Weite suchen, weil es in der Heimat nicht genügend Arbeitsplätze gibt.

Wir zeigen Ihnen, wie junge Leute aus Portugal und Irland das Problem Jugendarbeitslosigkeit einschätzen und was in diesen Ländern getan wird, um mehr Menschen unter 25 Jahren in Lohn und Brot zu bringen, ihnen einen Ausbildungsplatz oder zumindest ein Praktikum zu verschaffen.

In unserer Sendung nehmen wir auch die Jugendgarantie der Europäischen Union unter die Lupe. “Ihr Ziel ist, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren – ob beim Arbeitsamt gemeldet oder nicht – innerhalb von vier Monaten nach Abschluss ihrer Ausbildung oder nachdem sie arbeitslos geworden sind, ein konkretes und qualitativ hochwertiges Angebot erhalten. Dieses Angebot – eine Arbeitsstelle, ein Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder eine Fortbildung – sollte auf die persönliche Situation und die Bedürfnisse der Person abgestimmt sein”, heißt es seitens der Europäischen Union.

Doch ist das realistisch? Kann das funktionieren? Und was kostet das? “Real Economy” sucht nach Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Jugendarbeitslosigkeit.