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4U9525: Warum war nur ein Pilot im Cockpit? - Live-Blog

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen haben Helfer erste Opfer geborgen. Einer der Piloten war nach ersten Auswertungen der Daten des bereits geborgenen Stimmrekorders z

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Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen haben Helfer erste Opfer geborgen. Die Suche sollte mit dem Morgengrauen wieder aufgenommen werden. Die Bergung der sterblichen Überreste aller 150 Opfer werde laut Experten Tage dauern, ihre endgültige Identifizierung Wochen.

Unterdessen berichtet die “New York Times”, dass einer der Piloten nach ersten Auswertungen der Daten des bereits geborgenen Stimmrekorders zum Zeitpunkt des Absturzes nicht im Cockpit war. Wie die Zeitung unter Berufung auf Ermittler berichtet, habe der Pilot das Cockpit verlassen und anschließend vergeblich versucht, die Tür zur Kabine zu öffnen, um wieder hineinzugelangen. Er habe erst an der Tür geklopft und keine Antwort erhalten. Daraufhin habe er versucht, die Tür aufzubrechen. Die französische Untersuchungsbehörde kommentierte das nicht. Die Lufthansa sagte, sie könne diese Berichte nicht bestätigen. “Wir haben derzeit keine Informationen vorliegen, die den Bericht der “New York Times” bestätigen”, so ein Sprecher am frühen Donnerstagmorgen. Man werde sich bemühen, weitere Informationen zu bekommen und “sich nicht an Spekulationen beteiligen”.

Die eigentliche Blackbox mit den gespeicherten Flugdaten wurde bisher nicht geborgen. Die Suchtrupps erreichen das unwegsame Gelände vor allem über Hubschrauber. Im Einsatzzentrum im nahegelegenen Seyne-les-Alpes sind Hunderte Polizisten, Feuerwehrleute und Gerichtsmediziner im Einsatz. Auch das BKA schickte ein Team.