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Anschläge in Bangladesch und Pakistan überschatten schiitischen Aschura-Tag

Die Zeremonien anlässlich des schiitischen Aschura-Tags sind in Bangladesch und Pakistan von Anschlägen überschattet worden. In Dhaka, der

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Anschläge in Bangladesch und Pakistan überschatten schiitischen Aschura-Tag

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Die Zeremonien anlässlich des schiitischen Aschura-Tags sind in Bangladesch und Pakistan von Anschlägen überschattet worden.

In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, zündeten Unbekannte mehrere Sprengsätze.

Ein Mensch starb, bis zu 90 weitere Opfer erlitten nach Polizeiangaben Verletzungen.

Bei dem Getöteten soll es sich um einen 14-Jährigen handeln.

Im Südosten Pakistans sprengte sich ein mutmaßlicher Selbstmordatttentäter inmitten einer schiitischen Prozession in die Luft.

Mindestens zwanzig Gläubige wurden getötet und Dutzende weitere verletzt.

Laut des Polizeichefs der Stadt Jacobabad waren unter den Todesopfern mindestens fünf Kinder und drei Frauen.

Am Donnerstag waren bei einem Selbstmordanschlag auf Schiiten im Südwesten Pakistans zehn Menschen im Bereich einer Moschee getötet worden.

Die Anschläge ereigneten sich während des Trauermonats Muharram, in dem Schiiten des Todes von Imam Hussein gedenken, einem Enkel des Propheten Mohammed.

Der zehnte Tag des Muharram ist der Aschura-Tag.