Flüchtlingsstrom soll Wirtschaftswachstum bringen

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Von Euronews
Flüchtlingsstrom soll Wirtschaftswachstum bringen

<p>Der anhaltende Zustrom von Flüchtlingen soll zu mehr Wirtschaftswachstum in den Aufnahmeländern führen. Das geht aus einer Studie:“http://www.imf.org/external/pubs/ft/sdn/2016/sdn1602.pdf” des Internationalen Währungsfonds hervor. «Dieser Effekt konzentriert sich auf die<br /> Hauptzielländer Deutschland, Österreich und Schweden», hieß es in der Studie, die in Washington veröffentlicht wurde. Bei erfolgreicher Integration könnten diese Länder mit einem zusätzlichen Wachstum von 0,5 bis 1,1 Prozentpunkten allein aus den steigenden Flüchtlingszahlen rechnen. Für die gesamte Europäische Union errechneten die Experten eine Steigerung von 0,25 Prozent bis 2020. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Policies that help refugees find jobs quickly will benefit receiving countries in the EU: <span class="caps">IMF</span> study <a href="https://t.co/W2Fz3K9blr">https://t.co/W2Fz3K9blr</a></p>— <span class="caps">IMF</span> (@IMFNews) <a href="https://twitter.com/IMFNews/status/689771038805204992">20. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Laut <span class="caps">IWF</span>-Prognose sollen zwischen 2015 und 2017 rund 1,3 Millionen Flüchtlinge pro Jahr nach Europa kommen. Die Zahl liegt höher als die Europäischen Union vorhergesagt hatte. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Refugees?src=hash">#Refugees</a> to provide economic boost to <a href="https://twitter.com/hashtag/EU?src=hash">#EU</a> nations, <span class="caps">IMF</span> study shows <a href="https://t.co/brFV6QmSxP">https://t.co/brFV6QmSxP</a> via <a href="https://twitter.com/IanWishart"><code>IanWishart</a> <a href="https://t.co/twuYDUEztk">pic.twitter.com/twuYDUEztk</a></p>&mdash; Forward Guidance (</code>ecoeurope) <a href="https://twitter.com/ecoeurope/status/689753892045877248">20. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres habe es in der EU mehr als doppelt so viele Asylbewerber gegeben wie im Vorjahreszeitraum, hieß es in der Studie weiter. Es habe 995.000 Erstanträge in den EU-Ländern gegeben. Besonders stark war der Andrang in Deutschland, Ungarn und Schweden und der soll vorerst auch nicht zurückgehen. </p> <p>Die <span class="caps">IWF</span>-Experten forderten die Regierungen auf, den Zugang zum Arbeitsmarkt während der Asylphase zu erleichtern. Zudem sollten Ausnahmen von Stabilitäts- und Mindestlohnregeln zugelassen werden. Für Deutschland schlagen die Experten beispielsweise vor, die Flüchtlinge bei der Mindestlohnregelung wie Langzeitarbeitslose einzustufen. Das heißt, die Flüchtlinge sollten die ersten sechs Monate einer Arbeit von dieser Mindestlohnregelung befreit werden. </p> <p>Die Regierungen sollten außerdem massiv in Integrationsmaßnahmen investieren, so der <span class="caps">IWF</span> weiter. Das Wichtigste sei, dass Flüchtlinge so schnell wie möglich eine Arbeit aufnehmen können. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Wachstum durch <a href="https://twitter.com/hashtag/Fl%C3%BCchtlinge?src=hash">#Flüchtlinge</a>: Laut <a href="https://twitter.com/hashtag/IWF?src=hash">#IWF</a> steigern <a href="https://twitter.com/hashtag/Migranten?src=hash">#Migranten</a> die <a href="https://twitter.com/hashtag/Wirtschaftsleistung?src=hash">#Wirtschaftsleistung</a> eines Landes. (nd) <a href="https://t.co/ohjA6shN4L">https://t.co/ohjA6shN4L</a></p>— <span class="caps">ZEITONLINEW</span>irtschaft (@zeitonline_wir) <a href="https://twitter.com/zeitonline_wir/status/689769275712757760">20. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>