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Protest gegen Asylpolitik: Ai Weiwei kippt Kunst in Dänemark

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Protest gegen Asylpolitik: Ai Weiwei kippt Kunst in Dänemark

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Künstler Ai Weiwei bricht aus Protest gegen die verschärfte Asylpolitik seine Zelte in Dänemark ab. Der Chinese kündigte den vorzeitigen Rückzug von Kunstwerken in zwei Ausstellungen in Kopenhagen und Aaarhus an.

Er verschafft sich Gehör

Das dänische Parlament hatte am Dienstag einen umstrittenen Gesetzentwurf gebilligt, wonach Asylbewerbern Wertgegenstände und Geld über einer Grenze von rund 1340 Euro abgenommen werden dürfen.

Jens Faurschou erklärte als Leiter der betroffenen Kunstgalerie Faurschou Foundation in Kopenhagen, er unterstütze die Entscheidung des Künstlers und bedauere die “unmenschliche Symbolpolitik” des dänischen Parlaments:

“Weiwei spricht mittlerweile mit einer der stärksten Stimmen der Welt, und er verschafft sich Gehör. Das finde ich sehr gut.”

Weiwei habe ihn am Mittwoch von der griechischen Insel Lesbos aus angerufen, wo er eine Dokumentation über die Flüchtlingskrise drehe, und sich schockiert über den Parlamentsbeschluss geäußert.

Dem britischen Guardian sagte der 58-Jährige, die Entscheidung der dänischen Regierung habe ihn “sehr wütend” gemacht. Seine Arbeiten zurückzuziehen, sei seine Art zu protestieren, so Weiwei.