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Assange: Zwischen "historischem Sieg" und "lächerlicher Entscheidung"

Julian Assange gibt sich als Sieger und lässt sich auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London von seinen Anhängern feiern. Eine

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Assange: Zwischen "historischem Sieg" und "lächerlicher Entscheidung"

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Julian Assange gibt sich als Sieger und lässt sich auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London von seinen Anhängern feiern. Eine Kommission der Vereinten Nationen hatte geurteilt, der mittlerweile dreieinhalbjährige Aufenthalt des WikiLeaks-Gründers im Gebäude der ständigen Vertretung sei mit einer “willkürlichen Inhaftierung” gleichzusetzen. Assange wertet diese Entscheidung als rechtlich bindend und spricht von einem “historischen Sieg”.

“Wenn sich diese illegale, unmoralische und skrupellose Haft fortsetzt, wird es für die Beteiligten rechtliche Konsequenzen geben: Und das ist in jedem Staat möglich, weil die Anti-Folter-Konvention weltweit gilt”, kündigte Assange an.

Großbritannien erkennt das Urteil des UN-Gremiums nicht als juristisch relevant an. Die britischen Behörden wollen Assange nach Schweden abschieben, sollte er das Botschaftsgelände verlassen. In Schweden werden Missbrauchsvorwürfe gegen den Australier erhoben. Assange fürchtet zudem, in den USA wegen Geheimnisverrat angeklagt zu werden. Großbritanniens Außenminister Philip Hammond hatte die Entscheidung der Rechtskommission als “lächerlich” bezeichnet.