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EU-Flüchtlingskrise: Brennpunkt Idomeni, bis zu 20.000 Menschen erwartet

Die Ortschaft Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze ist ein Brennpunkt im Umgang der europäischen Länder mit dem Flüchtlingsansturm an

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EU-Flüchtlingskrise: Brennpunkt Idomeni, bis zu 20.000 Menschen erwartet

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Die Ortschaft Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze ist ein Brennpunkt im Umgang der europäischen Länder mit dem Flüchtlingsansturm an seinen Grenzen.

Da die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien Tageshöchstgrenzen für die Einreise von Flüchtlinge festgelegt hat, kommt es auf griechischer Seite zu einem Menschenstau:
“Es war ein Alptraum. Wir sind in einem Schwimmbad aufgewacht. Wir mussten unser Zelt woanders aufbauen, da alles überschwemmt war. Es war eine schreckliche Nacht.” sagt Yusuf aus Damaskus.

Derzeit halten sich 7.500 Menschen in Idomeni auf, sollte sich die Situation nicht ändern, rechnet Griechenland mit bis zu 20.000 Menschen in den kommenden Tagen.

Nach Angaben des griechischen Fernsehsenders ANT1 hat die griechische Regierung ein EU-Hilfspaket in Höhe von 470 Millionen Euro beantragt, um die Unterbringung, Versorgung und Registrierung der ankommenden Flüchtlinge sicherzustellen. Insgesamt werden in Griechenland bis zu 70.000 Flüchtlinge erwartet.