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Bleiben oder Gehen: Gallionsfiguren der Brexit-Kampagnen liefern sich weitere TV-Debatte

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Bleiben oder Gehen: Gallionsfiguren der Brexit-Kampagnen liefern sich weitere TV-Debatte

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In Großbritannien haben sich Befürworter und Gegner eines Brexits eine weitere TV-Debatte geliefert. Zu dem Event des Senders ITV waren unter anderem der Brexit-Befürworter und ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson sowie die Erste Ministerin und Brexit-Gegnerin Nicola Sturgeon geladen.

In der hitzigen Debatte warfen sich beide Seiten gegenseitig vor, die Wähler irrezuführen oder gar zu lügen. Die wichtigsten Themen waren erneut Einwanderung und Wirtschaft.

“Wenn wir nicht im gemeinsamen Markt sind, wird der Export für unsere Unternehmen schwieriger, weil ihre Produkte und Dienstleistungen teurer werden”, so Nicola Sturgeon. “Und Importe hierher werden auch teurer, die Preise werden steigen.”

“Überlegen Sie mal, was wir tun könnten, wenn wir die Kontrolle zurück holen”, sagte Johnson. “Nicht nur über unser Geld und die Einwanderung, sondern auch über die Handelspolitik.”

Mit dem Satz “Ich bin mache mir wirklich Sorgen darüber, was passiert, wenn wir nicht mehr in der EU sind und eine konservative Regierung mit uneingeschränkter Macht haben” warn Sturgeon offenbar um die Unterstützung von Tory-Gegnern.

Und Johnson verbat sich Vorwürfe, mit einem Brexit auch die Errungenschaften Europas über Bord zu werfen: “Wir sind die Pioniere vieler Werte. Darauf sollten wir stolz sein. Wir brauchen keine EU, um unsere Menschlichkeit zu garantieren.

Das britische Referendum über den Verbleib oder Austritt aus der EU wird am Donnerstag den 23. Juni abgehalten. Es war ein Wahlversprechen des konservativen Ministerpräsident David Cameron, der selbst Befürworter eines Verbleibs ist.

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