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Brexit-Kampagnen nach tödlichem Attentat auf britische Labour-Abgeordnete unterbrochen

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Brexit-Kampagnen nach tödlichem Attentat auf britische Labour-Abgeordnete unterbrochen

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Die britische Parlamentarierin Jo Cox ist nach einem Attentat in der nordenglischen
Grafschaft Yorkshire an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben.

Der Vorfall überschattet die Kampagnen vor dem Referendum über die EU-Mitgliedschaft in Großbritannien. Das Land ist erschüttert, beide politischen Lager setzten ihren Wahlkampf nach Bekanntwerden der Tat aus.

Das Attentat ereignete sich am Donnerstag in der Mittagszeit. Cox war in ihrem Heimatwahlkreis offenbar gerade auf dem Weg in ein Restaurant zum Mittagessen. Der Attentäter feuerte mehrere Schüsse auf die Frau ab und stach mehrfach mit einem Messer zu. Auch ein 77-Jähriger Mann wurde am Tatort verletzt.

Die Polizei eigenen Angaben nach einen 52-Jährigen Mann fest, bei dem es sich wahrscheinlich um den Attentäter handele. In der Nähe seien Waffen sichergestellt worden. Augenzeugen zufolge soll der Mann bei der Verhaftung “Britain First” gerufen haben. In Großbritannien gibt es eine rechtsradikale Partei diesen Namens. Die Behörden veröffentlichten am Donnerstag keine Details oder Ermittlungsergebnisse.

Die 41-jährige Jo Cox absolvierte ihre erste Legislaturperiode und galt als eine der Hoffnungsträgerinnen in der oppositionellen Labour-Partei. Sie galt als glühende Verfechterin einer liberalen Flüchtlingspolitik und sprach sich für den Verbleib ihres Landes in der EU aus. Cox hinterlässt einen Ehemann und zwei kleine Kinder.

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