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Brexit-Krisengipfel: Brüssel vor dem britischen Scherbenhaufen

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Nach der Brexit-Entscheidung fordert Brüssel eine zügige Abwicklung des britischen Austritts aus der EU. Die britische Entscheidung soll so schnell wie möglich wirksam gemacht werden. 51,9% der Bevölkerung haben sich für den EU-Austritt entschieden. Die dazu notwendigen Verhandlungen werden voraussichtlich über 2 Jahre andauern. Bundeskanzlerin Merkel bezeichnete die britische Wahl als einen Einschnitt für Europa. Sie rief in Berlin zur Besonnenheit auf und erinnerte an die Friedensidee, die der europäischen Einigung zugrunde liegt. Am Montag soll auf Anregung der Bundeskanzlerin ein Krisengipfel mit den EU Spitzen, dem französischen Präsidenten Hollande und Italiens Ministerpräsidenten Renzi stattfinden. Nach der Niederlage der Europa – Befürworter hat der britische Premierminister Cameron seinen Rücktritt angekündigt. Er will sein Amt im Oktober niederlegen.

Angesichts der neuen Lage kündigte die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon (SNP) an, die gesetzgeberischen Maßnahmen zu ergreifen, dass innerhalb des von Art. 50 des EU-Vertrages vorgesehenen Frist für die Austrittsverhandlungen ein weiteres Unabhänigkeitsreferdum in Schottland möglich wird.

Der Brexit sorgte an den Börsen für Aufruhr. Der deutsche Aktienmarkt erlebte herbe Verluste. Das britische Pfund stürzte ab. Der Dax brach um 1000 Punkte ein. Wir halten Sie den auf dem laufenden, hier im Internet und natürlich im TV.

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