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Merkel in Afrika: Mit Millionen Euro gegen Migrationsbewegungen


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Merkel in Afrika: Mit Millionen Euro gegen Migrationsbewegungen

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Zum Abschluss ihrer Afrikareise ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Äthiopien eingetroffen. Auf dem Weg nach Addis Abeba hatte sie gestern einen fünfstündigen Zwischenstopp in Niger eingelegt. Niger gehört zu den zehn ärmsten Staaten der Welt und gilt als Schlüsselland, um Migrationsbewegungen zu steuern.

Merkel versprach Niger Hilfe beim Kampf gegen ungeregelte Fluchtbewegungen. Dabei gehörten Unterstützung für Sicherheit und für eine bessere wirtschaftliche Entwicklung zusammen, sagte die Bundeskanzlerin Merkel am Montag nach einem Gespräch mit Präsident Mahamadou Issoufou in der Hauptstadt Niamey. Merkel versprach 17 Millionen Euro. Sie sollen helfen, dass Menschen als Alternative für Schleusungen Arbeit finden können.





Bei der Eröffnung eines neuen Gebäudes der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, das von Deutschland mit 30 Millionen Euro finanziert wurde, betonte Merkel die Bedeutung stabiler staatlicher Strukturen in Afrika, um Terrorgruppen den Boden zu entziehen. Diese seien wichtig, um rechtsfreie Räume und Rückzugsorte zu beseitigen, sagte Merkel bei der Eröffnung des AU-Gebäudes. Um grenzüberschreitend agierende Milizen zu bekämpfen, sollten sich Staaten auch regional zusammenschließen.

Merkel warnte, dass insbesondere junge Afrikaner oft mit völlig falschen Vorstellungen über das Mittelmeer nach Europa kommen wollten. Sie nehmen einen lebensgefährlichen Weg in Kauf, ohne zu wissen, was sie erwarte und ob sie überhaupt bleiben könnten.

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