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Italien schickt Soldaten auf Nato-Mission nach Lettland

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Italien schickt Soldaten auf Nato-Mission nach Lettland

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Italien schickt 140 Soldaten nach Lettland. Die Truppen sollen als schnelle Reaktionskräfte bei der Grenzsicherung der ehemaligen Sowjetrepublik helfen. Als “Speerspitze” soll sie in der Lage sein, im Notfall innerhalb von fünf Tagen einzugreifen. Der Einsatz soll voraussichtlich im Frühjahr 2017 beginnen.

Ein Dialog mit Russland ist nötig, um die internationalen Spannungen abzubauen

Sergio Mattarella Staatspräsident Italien

NATO Generalsekretät Jens Stoltenberg erläuterte die aktuelle Lage aus Sicht der osteuropäischen Staaten: “In den vergangenen Wochen hat Russland atomwaffenfähige Raketensysteme nahe der Grenzen unserer Alliierten installiert. Unsere Verbündeten sind deswegen tief besorgt. Wir werden unsere Politik der starken Abwehr und den politischen Dialog fortsetzen.”

Bereits im Juli hatte die Nato beschlossen, ab 2018 vier Bataillone oder 3000 bis 4000 Soldaten rotierend aus den Natostaaten in Nordosteuropa zu stationieren und Manöver abzuhalten.

Der italienische Außenminister Paolo Gentiloni verneinte die Verbindung zu aktuellen Konflikten mit Russland: “Das hat alles nichts mit aktuellen Ereignissen der letzten Wochen und Monate zu tun, diese Entscheidung wurde schon vor einem halben Jahr getroffen.”

Die Nato hatte bereits im Juli entschieden, auch italienisches Militär in den baltischen Staaten und Ostpolen einzusetzen und die Luft- und Seepatrouillen zu verstärken, nachdem Russland die Krim besetzt hatte. Die italienische Opposition forderte von Premierminister Renzi eine Stellungnahme. Italiens Präsident Sergio Mattarella warb während des Stoltenberg Besuches in Rom dafür, Wege aus der Eskalationsspriale zwischen Russland und der Nato zu finden.