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Chinesische Anleger treiben Bitcoin-Kurs

Die Cyber-Währung Bitcoin kratzt an ihrem Rekordhoch.

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Chinesische Anleger treiben Bitcoin-Kurs

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Die Cyber-Währung Bitcoin kratzt an ihrem Rekordhoch. Rund 1025 Dollar (978 Euro) kostete die Währung im neuen Jahr auf der Handelsplattform Bitstamp – gerade einmal 150 Punkte von ihrem Allzeithoch 2013 entfernt. In den vergangenen 12 Monaten hat sich der Wert eines Bitcoins mehr als verdoppelt.

Grund für den steigenden Kurs ist hohe Nachfrage aus China. Anleger versuchten mit Käufen der stark schwankenden Kunstwährung ihr Vermögen vor dem Wertverlust der Landeswährung Yuan zu schützen. Der Yuan verlor 2016 rund sieben Prozent, so viel wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr.

Bitcoins sind eine rein virtuelle Währung, die an speziellen Börsen in reales Geld getauscht werden kann. Für die seit 2009 existierende Währung steht keine Regierung oder Zentralbank ein. Alle zehn Minuten werden dem System durch Computer 12,5 Bitcoins zugeführt. Von der Cyber-Währung sollen inzwischen 15 Milliarden Euro im Umlauf sein. Großbanken wie die Schweizer Großbank UBS und die Deutsche Bank arbeiten an der Entwicklung eigener Cyber-Währungen.

su mit Reuters