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Mexikanischer Drogenboss "El Chapo" an USA ausgeliefert

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Mexikanischer Drogenboss "El Chapo" an USA ausgeliefert

Joaquin Guzmán alias “El Chapo” ist von einem mexikanischen in ein US-Gefängnis überstellt worden. Das erklärte das mexikanische Außenministerium. Der frühere Chef des Sinaloa-Kartells sei in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez den US-Behörden übergeben worden. Von dort wurde er nach New York geflogen.

Das höchste mexikanische Gericht hatte zuvor einen Einspruch des inhaftierten Chefs des Sinaloa-Kartells zurückgewiesen.

“El Chapo” werden in den USA Mord, Drogenhandel, organisierte Kriminalität und Geldwäsche vorgeworfen. Es liegen Haftbefehle aus den Staaten Texas und Kalifornien gegen ihn vor. Guzmán galt früher als mächtigster Drogenboss der Welt und war zweimal aus mexikanischen Hochsicherheitsgefängnissen geflohen.

2015 entkam der Mexikaner durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus dem Gefängnis Altiplano. Vor gut einem Jahr wurde er in Westmexiko festgenommen. Im vergangenen Mai stimmte die mexikanische Regierung Guzmáns Auslieferung an die Vereinigten Staaten zu.

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