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IS-Dschihadisten-Boss Al-Baghdadi aus Mossul in die Wüste geflohen?

Er war schon ein paar Mal totgesagt worden: der Chef des sogenannten “Islamischen Staates” – genauer gesagt ISIL (Islamischer Staat im Irak und Levante), von den Gegnern als Daech oder Daesh bezeichne

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IS-Dschihadisten-Boss Al-Baghdadi aus Mossul in die Wüste geflohen?

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Er war schon ein paar Mal totgesagt worden: der Chef des sogenannten “Islamischen Staates” – genauer gesagt ISIL (Islamischer Staat im Irak und Levante), von den Gegnern als Daech oder Daesh bezeichnet – Abu Bakr al-Baghdadi. Die einzigen TV-Bilder zeigen den Mann als Prediger in der Großen Moschee von Mossul, in der Millionenstadt, aus der er jetzt in die Wüste geflohen sein soll. Das berichten US-amerikanische und irakische Geheimdienstquellen laut der Nachrichtenagentur Reuters. Im Hinterland von Mossul werde Al-Baghdadi versteckt und von Anhängern versorgt.

Die Leitung des Kampfes um die letzte große IS-Bastion im Irak (neben Rakka in Syrien) soll Al-Baghdadi seinen Gefolgsleuten überlassen haben. Die irakische Armee verzeichnete in Mossul in den vergangenen Tagen immer weitere Erfolge.

Al-Baghdadi soll 1971 in Samarra im Irak geboren sein und in der Hauptstadt Bagdad studiert haben. Seit 2014 bezeichnet er sich selbst als Anführer aller Gläubigen in der Nachfolge des Propheten Mohamed.

Im November 2016 hatte sich der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi mit einer Audiobotschaft gemeldet, in der vom “totalen Krieg” die Rede war.

Im März 2015 hatte es geheißen, der IS-Boss sei bei einem Luftangriff schwer verletzt worden. Doch zwei Monate später rief er in einer Botschaft alle Muslime zum Kampf auf.