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Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet


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Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Vor der libyschen Küste haben sich am Osterwochenende dramatische Szenen abgespielt: Rund 7000 Flüchtlinge mussten von kaum seetüchtigen Booten vor dem Ertrinken gerettet werden. Insgesamt gab es circa 50 Rettungseinsätze von privaten Rettungsorganisationen. Für sieben Menschen kam jede Hilfe zu spät, darunter auch ein achtjähriger Junge. Zwei deutsche Schiffe gerieten in Seenot, da sich zu viele Menschen an Bord befanden.

Auch die Helfer haben ihre Kapazitätsgrenze erreicht und sind am Ende ihrer Kräfte. Mindestens 3000 Menschen wurden laut “Jugend Rettet” allein am Samstag von Schiffen der italienischen Küstenwache und von Hilfsorganisationen aufgenommen.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wurden in diesem Jahr bereits mehr als 27.000 aus Libyen kommende Bootsflüchtlinge gerettet und nach Italien gebracht. Mehr als 660 Menschen starben seit Jahresbeginn bei der Überfahrt oder werden seitdem vermisst.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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