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Hamburg: Mutmaßlicher türkischer Spion sagt aus

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Von Euronews
Hamburg: Mutmaßlicher türkischer Spion sagt aus

<p>Im Prozess um einen mutmaßlichen türkischen Spion in Deutschland hat der Angeklagte gestanden, mit Anti-Terror-Beamten in Ankara zusammengearbeitet zu haben. </p> <p>Dem 32-jährigen Memmet Fatih S. wird vorgeworfen, im Auftrag des türkischen Nachrichtendienstes (<span class="caps">MIT</span>) Kurden und kurdische Einrichtungen in Deutschland beschattet zu haben. </p> <p>Yüksel Koç sagt, er sei ausgespäht worden.</p> <p>Koç ist Ko-Vorsitzender des Kongresses der kurdisch-demokratischen Gesellschaft in Europa. Sie hat laut dem deutschen Verfassungsschutz Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei <span class="caps">PKK</span>. </p> <p>Der 32-jährige Mehmet Fatih S. soll Informationen über Aufenthaltsorte, Kontaktpersonen und familiäres Alltagsleben über Koc und andere Personen an den <span class="caps">MIT</span> übermittelt haben. </p> <p>Bei einer Verurteilung drohen ihm <a href="http://justiz.hamburg.de/pressemitteilungen/9424898/pressemitteilung-2017-08-31-olg-01/">für seine Geheimdienstätigkeit</a> bis zu fünf Jahre Haft.</p>