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 Rodrigues
‘Partner Content’ is used to describe brand content that is paid for and controlled by the advertiser rather than the Euronews editorial team. This content is produced by commercial departments and does not involve Euronews editorial staff or news journalists. The funding partner has control of the topics, content and final approval in collaboration with Euronews’ commercial production department.
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Rodrigues

Wie Nachhaltigkeit auf Rodrigues zum Fokus wird

Fischer – Rodrigues
Fischer – Rodrigues   -   Copyright  Rodrigues

Rodrigues liegt im Indischen Ozean, ca. 595 km nordöstlich von Mauritius, und gilt als authentischste Insel der Maskarenen. Der Großteil der Bevölkerung lebt von Fischfang, lokaler Handwerkskunst, Landwirtschaft, Tierhaltung oder Tourismus.

Das 108 Quadratkilometer große Eiland ist auf allen Seiten von einem Korallenriff umgeben. Wandern, Kitesurfen, Schnorcheln und Hochseefischen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten.

Mit seiner Authentizität ist Rodrigues das perfekte Mittel gegen Stress. Reisende, die nach einem Abenteuer à la Robinson Crusoe suchen oder einfach nur relaxen wollen, sind hier genau richtig.

Die kleinste Insel der Maskarenen – sowohl was die Größe als auch die Bevölkerungszahl betrifft – hat sich außerdem zu einem beliebten Urlaubsziel für Umweltbewusste etabliert.

Initiativen für mehr Nachhaltigkeit

2014 hat die Regierung Plastiktüten auf der Insel verboten, um die Biodiversität auf dem Land und im Wasser zu erhalten.

Die Entscheidung wurde von den Einheimischen positiv aufgenommen, und vier Jahre später wurden dem Verbot Lebensmittelbehälter aus Styropor hinzugefügt. Auch diese Maßnahme stieß sowohl bei der lokalen Bevölkerung als auch international auf große Zustimmung. Diese Bemühungen werden heute mit zusätzlichen Umweltschutzinitiativen kombiniert.

Außerdem wurden Naturreservate eingerichtet, um die endemischen Tier- und Pflanzenarten der Insel zu schützen.

Das Grande-Montagne-Naturschutzgebiet ist das größte davon. In den Reservaten im Inneren der Insel wurden zahlreiche einheimische Pflanzen rekultiviert. Auch bedrohte Tierarten kehrten zurück. Endemische Pflanzen wie „café marron“ oder „bois blanc“ müssen kontinuierlich von NGOs beobachtet werden. Was die Vogelwelt betrifft, so sind der Rodriguesweber und der Rodriguesrohrsänger Arten, die es nur auf der Insel gibt.

© Rodrigues
Aldabra-Riesenschildkröte auf Rodrigues – Getty Images© Rodrigues

Das François-Leguat-Naturreservat im Westen der Insel ist der Rehabilitation von Aldabra- und Strahlenschildkröten gewidmet.

Die 20 ha große Anlage wurde 2007 eröffnet und beherbergt mittlerweile über 5.000 Schildkröten.

Ein weiteres Naturreservat – die Île aux Cocos – dient als Schutzgebiet für Seevögel und bietet Führungen an, in denen Besucher über die Initiativen des Reservats informiert werden. Außerdem betreibt das Reservat ein „Adoptionsprogramm“ für kleine Reptilien.

Während der Coronakrise wurden diese Initiativen weiter verstärkt. Die Touristen blieben weg, und die Insel war vom Rest der Welt abgeschottet, sodass der Tourismussektor kurz vor dem Kollaps stand.

Mit Unterstützung vonseiten der Inselregierung konnten jedoch alle Mitarbeiter in der Tourismusbranche – vom Hausangestellten bis zum Manager – einen Beitrag zum Schutz der Umwelt auf Rodrigues leisten.

Manche sammelten Müll auf Wanderwegen ein, andere beteiligten sich an der Restaurierung der Insel oder den Rehabilitationsmaßnahmen der verschiedenen Naturreservate.

Über das Tourism Alternative Livelihood Scheme waren auch Touristen an den Umweltschutzinitiativen beteiligt, und die positive Wirkung war sofort spürbar.

Als Teil der andauernden Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit plant die Insel die Einführung des Projekts „One Tree, One Tourist and One Child“ für 2023.

Dabei wird für jeden Besucher der Insel ein Baum gepflanzt, um den sich einheimische Kinder kümmern. Die Initiative ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Touristen und Einheimische direkt am Schutz der Umwelt und dem Erhalt von Tier- und Pflanzenarten auf Rodrigues beteiligen können. So kann das Umweltbewusstsein der Inselbewohner von Generation zu Generation weiter gedeihen.