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Euro-Zone steckt maue Weltkonjunktur besser weg als die USA


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Euro-Zone steckt maue Weltkonjunktur besser weg als die USA

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In den ersten neun Monaten 2015 ist das Wirtschaftswachstum der Euro-Länder kontinuierlich leicht zurückgegangen. Der Trend scheint vorerst gestoppt. Zwischen den Ländern gibt es immer noch große Unterschiede. Allerdings scheinen die Euro-Zone und Deutschland die maue Weltkonjunktur etwas besser wegzustecken als die USA.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Währungsunion und ihrer größten Volkswirtschaft legten von Oktober bis Dezember jeweils um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, so Daten der ==Statistikämter=. Primus ist Spanien mit + 0,8, Griechenland fiel um 0,6 Prozent zurück. Die weltgrößte Volkswirtschaft USA schaffte am Jahresende nur ein Plus von 0,2 Prozent.

Im Gesamtjahr 2015 legte die Euro-Zone um 1,5 Prozent zu. Die EU-Kommission erwartet für 2016 ein Plus von 1,7 Prozent, 2017 sollen es dann 1,9 Prozent sein.

Achillesverse bleibt die schlappe Weltkonjunktur.

Und “die regelrechte Panik an den Märkten hat das Potenzial,” so NordLB-Ökonom Christian Lips, Hannover, “irgendwann auch die Realwirtschaft in Mitleidenschaft zu ziehen.” Die Aktien von Banken der Euro-Zone haben seit Jahresbeginn im Schnitt fast 30 Prozent an Wert verloren, da sich Anleger wegen geringer Gewinne und möglicher Zahlungsausfälle bei Krediten sorgen.

“Was die Aussichten betrifft, so schreien die Finanzmärkte derzeit Rezession”, meinte der Chefvolkswirt der Nordea Bank, Holger Sandte, Hovedstaden, Dänemark. “Das mag übertrieben sein, aber das Geschäfts- und Verbrauchervertrauen dürften erst einmal abnehmen.”

su mit Reuters

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