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Ban kritisiert geringe Teilnahme reicher Staaten an Nothilfegipfel

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Ban kritisiert geringe Teilnahme reicher Staaten an Nothilfegipfel

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die geringe Teilnahme reicher Industriestaaten am ersten Weltnothilfegipfel in Istanbul kritisiert. Es sei enttäuschend, dass einige Weltführer nicht dabei gewesen seien, vor allem von den G7-Staaten, sagte Ban Ki Moon zum Abschluss des zweitägigen Treffens. Ausdrücklich nahm Ban Ki Moon Bundeskanzlerin Angela Merkel von seiner Kritik aus, die am Montag an dem Gipfel teilgenommen hatte.

Der UN-Generalsekretär rief die führenden Staaten zu größerem Engagement bei der Suche nach politischen Lösungen für Krisen auf. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ermahnte die Staaten, ihre in Istanbul gemachten Verpflichtungen umzusetzen. 

Bei dem zweitägigen Gipfel diskutierten rund 6000 Vertreter von Staaten, Organisationen und Unternehmen, wie die oft unzureichende Hilfe für notleidende Menschen in Krisengebieten verbessert werden kann. Mit Ausnahme von Deutschland schickten die führenden Geberländer jedoch nicht ihre höchsten Vertreter. 

Der Präsident Peter Maurer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), beklagte, immer häufiger würden Zivilisten Ziel von Gewalt. Es gebe eine wachsende Lücke zwischen dem humanitären Völkerrecht und der Realität. Bei dem Gipfel könne jetzt Druck auf die Konfliktparteien ausgeübt werden, damit sie ihr Verhalten änderten.

Weltweit brauchen laut den Vereinten Nationen 125 Millionen Menschen Hilfe, 60 Millionen sind auf der Flucht.

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