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Griechische Küstenwache rettet 29 Flüchtlinge - Sorge vor neuer Schmuggelroute

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Griechische Küstenwache rettet 29 Flüchtlinge - Sorge vor neuer Schmuggelroute

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Die griechische Küstenwache hat nahe der Mittelmeerinsel Lefkada 29 Flüchtlinge gerettet, die sich auf dem Weg nach Italien befanden. Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass Migranten auf dieser Route aus Seenot gerettet wurden. Das Schlauchboot, auf dem die Flüchtlinge sich befanden, trieb führerlos im Ionischen Meer. Medienberichten zufolge hatten sich die Schlepper, die das Boot steuerten, offenbar abgesetzt. Bei Beobachtern wächst die Sorge, zwischen Griechenland und Italien könnte eine neue und gefährliche Schmuggelroute entstehen.

Die deutsche Organisation Sea Watch hat unterdessen ein erschütterndes Bild von einem im Mittelmeer ertrunkenen Baby veröffentlicht. Deren Sprecher Ruben Neugebauer erklärte: “Es ist noch immer dieselbe Tragödie: Menschen sterben im Mittelmeer. Dieses Bild soll den gleichen Effekt haben, wie etwa das Bild von Aylan. Ich hoffe, dass wir damit wenigstens ein paar Menschen erreichen. Denn als Europäer müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir für diese Situation verantwortlich sind.”

Die Organisation ist mit einem Rettungsboot vor der libyschen Küste im Einsatz und hatte das Baby am Freitag zusammen mit 45 weiteren Leichen aus dem Meer geborgen. In der vergangenen Woche waren
mindestens 700 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben gekommen.

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