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Höher, schneller, weiter: Lobeshymnen für Hillary

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Höher, schneller, weiter: Lobeshymnen für Hillary

Höher, schneller, weiter: Lobeshymnen für Hillary
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Nun ist Hillary Clinton offizielle Kandidatin der Demokratischen Partei für das Präsidentenamt der
Vereinigten Staaten. Allerdings muss sie noch an ihrem Image arbeiten: 55% der Amerikaner haben ein negatives Bild von der früheren Außenministerin.

Das sollte der Parteitag in Philadelphia ändern: Ihr Ehemann und früherer Präsident Bill Clinton machte kräftig Werbung:
“Im Frühling 1971 habe ich eine junge Frau kennengelernt. Seitdem laufen, reden und lachen wir uns durchs Leben.Hillary ist am besten geeignet, die Chancen unserer Zeit zu ergreifen, Risiken zu verringern und einen Wandelherbeizuführen.”

Michelle Obama sprach ihrer Vorgängerin, der früheren First Lady, nicht nur ihre Unterstützung aus, sondern dankte ihr auch:
“Ich wache jeden Morgen in einem Haus auf, das von Sklaven gebaut wurde. Dann sehe ich meine hübschen undintelligenten schwarzen Töchter auf der Wiese des Weißen Hauses mit den Hunden spielen. Hillary Clinton ist es zuverdanken, dass meine Töchter und alle anderen Kinder es als selbstverständlich ansehen, dass eine Frau Präsidentinder Vereinigten Staaten werden kann.”

Zu steif, nicht empathisch genug – so kommt die demokratische Kandidaten bei vielen US-Wählern an. Privat sei Sie jedoch ganz anders, meint eine der Mütter, deren Kinder durch eine Waffe getötet wurden. Lucia McBath, die Mutter von Jordan Davis, erklärte:
“Hillary Clinton steht voll hinter der “Black Lives matter”-Bewegung. Sie hat keine Berührungsängste, sich mit trauerndenMüttern an einen Tisch zu setzen und sich mit unserer Wut zu befassen. Sie ist ein herzlicher Mensch. Sie hört sich nichtnur unsere Probleme an, sondern bezieht uns auch bei der Lösung des Problems mit ein.”

Schauspielerin Meryl Streep würdigte Hillary Clintons Mut, weil diese sich 40 Jahre lang für Familien und Kinder einsetzte. Nach Barack Obama, meint Streep,
werde im November erneut Geschichte geschrieben, wenn nämlich die erste Frau das Präsidentenamt der USAübernimmt.