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Weniger Wachstumsschwung in der Eurozone

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Weniger Wachstumsschwung in der Eurozone

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Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich im zweiten
Quartal deutlich schwächer entwickelt als im ersten. Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Anfang April bis Ende Juni um 0,3 Prozent, so das Statistikamt Eurostat nach einer ersten Schätzung. Von Januar bis März hatte es im Vergleich zum Vorquartal noch deutlich stärker um 0,6 Prozent zugelegt. Im ersten Quartal hatten unter anderem in Deutschland, begünstigt durch den milden Winter, die Bauinvestitionen kräftig angezogen.

Alllerdings: Das Wachstum der französischen Wirtschaft ist im Frühjahr überraschend zum Stillstand gekommen. Von April bis Juni verharrte das Bruttoinlandsprodukt auf dem Niveau des Vorquartals, so das nationale Statistikamt Insee. Grund dafür waren schwache Konsumausgaben und sinkende Investitionen.

Im Jahresabstand wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone BIP um 1,6 Prozent, etwas weniger als die nach oben korrigierten 1,7 Prozent im ersten Quartal.

Laut Eurostat war die Arbeitslosenquote in der Eurozone im Juni stabil bei 10,1 Prozent – heißt: 16,3 Millionen Menschen ohne Job. Die Jugendarbeitslosigkeit ging von 20,9 Prozent im Mai zurück auf 20,8 Prozent.

su mit dpa, Reuters

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