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Facebook: Mit abgespeckten Apps auf "Fischfang" in Schwellenländern

Facebook hat eine abgespeckte Version seiner Messenger-App für Schwellenländer gestartet.

Messenger Lite verwendet weniger Daten und ist ausgelegt für Regionen mit langsamen Internet-Verbindung. Start ist in Kenia, Tunesien, Malaysia, Sri Lanka und Venezuela, Tendenz steigend in den kommenden Monaten, so Facebook.

Das Wachstumspotential von Facebook ist in den westlichen Märkten – Nordamerika und Europa – gilt als weitgehend ausgeschöpft. Also peilt das Unternehmen Entwicklungsländer an, auch durch das Angebot von “Leicht”-Versionen seiner Stamm-Facebook-App und jetzt von Messenger – sie haben weniger Funktionen als die Haupt-Apps.

Bei der abgespeckten Version können Nutzer mit Android-Handys immer noch die Kernfunktionen von Messenger nutzen, Textnachrichten, Fotos und Links senden. Video- Sprachanrufe oder Zahlungen gehen nicht.

Facebook bietet auch eine abgespeckte Version des Internet in mehr als drei Dutzend Ländern, die so genannte Freie Basics. Sie verbinden Menschen mit dem Internet, die keinen sicheren Zugang haben.

Vorstandschef Mark Zuckerberg hat wiederholt gesagt, die Mission des Unternehmens sei die Verbindung eines jeden auf der Welt mit dem Internet.

su mit Reuters

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