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Erster Hilfstransport für Mossul im Nordirak eingetroffen


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Erster Hilfstransport für Mossul im Nordirak eingetroffen

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In der nordirakischen Kurdenmetropole Erbil ist der erste internationale Hilfsgütertransport für die Zivilisten in der umkämpften Stadt Mossul eingetroffen. Mitarbeiter des federführenden Türkischen Roten Halbmonds und Freiwillige entluden über 500 Tonnen Zelte, Kleidung und Lebensmittel.

Laut den Vereinten Nationen sind seit Beginn der Offensive der irakischen Armee und ihrer Verbündeten vor gut einer Woche mehr als 9000 Menschen aus Mossul und Umgebung vertrieben worden.

Im Laufe des Dienstags waren irakische Regierungstruppen nach eigenen Angaben bis auf zwei Kilometer an die Außenbezirke der letzten Bastion der Miliz Islamischer Staat im Irak vorgedrungen.

Rund 80 Ortschaften im Umland der zweitgrößten irakischen Stadt seien befreit worden, erklärte ein Armeesprecher.

Infolge der Militäroffensive rechnen die Vereinten Nationen zunächst mit bis zu 250.000 Flüchtlingen aus der Region Mossul.

Nach dem Fund mehrerer Dutzend Leichen nahe der Stadt prüfen die UN Berichte über mögliche Massaker der IS-Miliz an der Zivilbevölkerung.

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