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Obama hinterlässt die USA voll beschäftigt


Wirtschaft

Obama hinterlässt die USA voll beschäftigt

Das robuste Jobwachstum in den USA hat im Dezember nahezu ungebremst angehalten. Außerhalb der Landwirtschaft wurden 156.000 Stellen geschaffen, so das Arbeitsministerium.

Ökonomen (“Dow Jones Newswires”) hatten mit einem Stellenplus von 183.000 gerechnet. Im November waren noch 215.000 Arbeitsplätze dazugekommen.

Die Arbeitslosigkeit stieg im Dezember leicht, wie erwartet. Die Arbeitslosenquote legte um 0,1 Punkte auf 4,7 Prozent zu, so das Arbeitsministerium. Im Vormonat hatte die Quote noch den
niedrigsten Wert seit August 2007 erreicht – 4,6 Prozent.

Trotz dieser etwas schwächeren Entwicklung zeige sich der US-Arbeitsmarkt „auch zum Ende des abgelaufenen Jahres in einer robusten Verfassung“, meinte Helaba-Ökonomin Viola Julien, Frankfurt.

In den ersten 11 Monaten 2016 waren durchschnittlich 180.000 Arbeitsplätze pro Monat dazugekommen, nach einem durchschnittlichen Zuwachs von 229.000 pro Monat im Jahr 2015. Die Verlangsamung des Beschäftigungswachstums steht im Einklang mit einem Arbeitsmarkt, der sich der Vollbeschäftigung nähert.

Die Arbeitsmarkt-Bilanz des scheidenden Präsidenten Barack Obama: 11,3 Millionen Jobs mehr als im Januar 2009, die Arbeitslosenquote runter von 7,8 auf 4,7 Prozent.

Angesichts der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt hat die Notenbank Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins im Dezember zum erstenmal nach einem Jahr angehoben. Für 2017 signalisierte sie drei weitere Schritte.

su mit Reuters, dpa