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Astana: Harte Worte zu Beginn der Syrien-Gespräche


Kasachstan

Astana: Harte Worte zu Beginn der Syrien-Gespräche

Bei den Syrien-Gesprächen im kasachischen Astana steht die Stärkung der Waffenruhe im Mittelpunkt. Dabei gehen die Vorstellungen der Regierungsvertreter und Oppositionsgruppen weit auseinander. Im Gegensatz zu vorherigen Konferenzen kamen die Teilnehmer aber in einem Raum zusammen – für direkte Verhandlungen sei die Zeit jedoch noch nicht reif, hieß es vonseiten der Rebellen. Die kasachischen Gastgeber und die Delegationen Russlands, des Irans und der Türkei saßen zwischen den Konfliktparteien. Diese drei Staaten haben das Treffen organisiert.

Gleich zu Beginn gab es harte Worte. Die Regierungsdelegation empörte sich über den Auftritt des Oppositionsführers Mohammed Allusch. Dieser hatte die Regierung als “herrschende Bande” und “terroristisch” bezeichnet. “Der provokative und freche Ton der Rede des Anführers der terroristischen Delegation war eine Beleidigung für die anwesenden Diplomaten”, so der Anführer der Regierungsdelegation Baschar Dschaafari nach der Sitzung.

Ein Vertreter der Freien Syrischen Armee kam auf die Rolle Russlands zu sprechen: “Russlands Erfolg als Garantiemacht wird davon abhängen, ob es in der Lage ist, die Schwierigkeiten dabei zu überwinden, den Waffenstillstand bei seinen Verbündeten, dem Regime und Iran, durchzusetzen.

Ungeachtet der Waffenruhe wird vor allem in einigen Teilen Westsyriens weiter gekämpft. Die Bekämpfung der IS-Islamisten ist von der Waffenruhe ausgenommen. Regierung und Rebellen beschuldigen sich gegenseitig, den Waffenstillstand auch darüber hinaus nicht einzuhalten. Die islamistische Rebellengruppe Ahrar al-Scham hatte deswegen ihre Teilnahme an den Gesprächen in Astana abgesagt.

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