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EU feiert 60-jähriges Bestehen der Römischen Verträge


Redaktion Brüssel

EU feiert 60-jähriges Bestehen der Römischen Verträge

Mit einer gemeinsamen Erklärung haben die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedsstaaten das Versprechen der Europäischen Union auf Frieden, Freiheit und Wohlstand erneuert.

Anlass des Treffens in Rom war das 60-jährige Bestehen der Römischen Verträge.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte: “Ich werde die Erklärung mit der Füllfeder unterzeichnen, die der Vertreter Luxemburgs 1957 benutzte, um die Römischen Verträge zu signieren. Es gibt Unterschriften, die von Dauer sind.”

In der Erklärung bekannten sich die Unterzeichnerstaaten feierlich zu einer gemeinsamen Zukunft. Vor sechs Jahrzehnten hatten Vertreter aus sechs Staaten – Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg – in dem gleichen Saal auf dem Kapitol den Grundstein für die heute 28 Mitglieder umfassende Union gelegt.

Großbritannien nahm an dem Sondergipfeltreffen in Rom allerdings nicht mehr teil. Am kommenden Mittwoch löst die Regierung in London das Austrittsverfahren, den Brexit, aus.

Am Vorabend der Unterzeichnung hatte Papst Franziskus die Staats- und Regierungschefs zu Solidarität und Zusammenhalt aufgerufen. Bei einer Audienz im Vatikan sagte er, Solidarität sei ein Mittel gegen die modernen Formen des Populismus.

“Die 27 Staats- und Regierungschefs legten in Rom Einigkeit an den Tag. 60 Jahre nach den Römischen Verträgen unterzeichneten sie die Erklärung von Rom, sagt unser Korrespondent Gregoire Lory. “Für EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist das Dokument ein Neustart des europäischen Projekts. Vorrang aber hat, auf die Worte Taten folgen zu lassen.”

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Redaktion Brüssel

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