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Zerstörte Energie-Infrastruktur in der Ukraine: Angst vor dem Winter wächst

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Von Euronews  mit dpa
Ein zerstörtes Schulgebäude in Kupiansk, Region Charkiw, Ukraine
Ein zerstörtes Schulgebäude in Kupiansk, Region Charkiw, Ukraine   -   Copyright  YASUYOSHI CHIBA/AFP or licensors   -  

Kein Wasser und kein Strom - die jüngsten russischen Luftangriffe haben vor allem die Energie-Infrastruktur der Ukraine getroffen. Rund 30 Prozent der ukrainischen Kraftwerke seien seit dem 10. Oktober zerstört worden, wie der ukrainische Präsident auf Twitter mitteilte. Besonders hart ist das Leben für die Menschen in den zerstörten Gebieten, wie hier in Kupjansk. Und der Winter steht vor der Tür.

Der Sprecher der ukrainischen Notfalldienste, Oleksandr Khorunzhyi, erklärte, dass durch die russischen Angriffe 1.162 Orte ohne Strom sind, darunter auch einige Orte in den von Russland besetzten Gebieten.

Nach vielen Rückschlägen der vergangenen Wochen meldeten die russischen Truppen einen Erfolg im Gebiet Charkiw, im Osten der Ukraine. Dort sei nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums die Ortschaft Gorobiwka eingenommen worden. Die Ukraine bestätigte den Gebietsverlust bislang nicht.

Moskau hatte seine Angriffe im ganzen Land zuletzt intensiviert. Dabei waren auch Kamikazedrohnen aus iranischer Produktion zum Einsatz gekommen. Die mit Sprengstoff bestückten Schahed-136 fliegen in Schwärmen und in sehr geringer Höhe, was es schwieriger macht, sie abzuschießen. Russland hat bislang abgestritten, diese Drohnen einzusetzen und Teheran bestreitet entsprechende Lieferungen an Moskau.