Loader
Finden Sie uns
Werbung

Griechenland: Zwei Tote nach Crash von E-Scooter mit Motorrad

Archivbild
Archivbild -  Copyright  AP Photo/Thanassis Stavrakis
Copyright AP Photo/Thanassis Stavrakis
Von Ioannis Karagiorgas
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen, als ein Motorrad mit einem E‑Scooter kollidierte. Er passierte nahe den Ammolofous bei Nea Peramos in Kavala.

Das schwere Verkehrsunfall vom Freitagnachmittag in Nea Peramos bei Kavala nahe der Gegend Ammolofi hat ein tragisches Ende genommen: Auch der 36-jährige Fahrer eines E-Scooters ist seinen Verletzungen erlegen.

WERBUNG
WERBUNG

Bereits kurz nach der Kollision war der 34-jährige Motorradfahrer gestorben. Die Tragödie nimmt nun noch größere Ausmaße an, da keiner der beiden Beteiligten überlebt hat.

Nach bisherigen Informationen wurde der 36-jährige E-Scooter-Fahrer bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in das Allgemeine Krankenhaus von Kavala. Trotz einer Operation und intensiver Bemühungen der Ärzte starb er in den frühen Morgenstunden.

Wie es zu dem Unfall kam, ist bisher unklar. In der Gegend von Ammolofi bei Nea Peramos prallte das Motorrad mit dem E-Scooter zusammen.

Die zuständigen Behörden untersuchen die genauen Umstände der tödlichen Kollision. Sie haben ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet, um den Fall vollständig aufzuklären.

Verkehrspolizei: Verstärkte Kontrollen bei E-Scootern

Die griechische Gesetzgebung hat neue Regeln für die Nutzung von E-Scootern und allgemein für leichte persönliche Elektrofahrzeuge eingeführt. Ziel ist mehr Verkehrssicherheit und weniger Risiken durch ihre bisher oft unkontrollierte Nutzung.

Eine zentrale Neuerung ist eine Altersgrenze für das Fahren von E-Scootern. Nach den neuen Vorschriften dürfen sie auf öffentlichen Straßen nicht von Personen unter 17 Jahren genutzt werden, ausgenommen Fahrzeuge für Menschen mit Behinderung. Außerdem ist es verboten, E-Scooter an Minderjährige unter dieser Altersgrenze zu verkaufen, zu vermieten oder anderweitig zu überlassen.

Strenger werden auch die Sanktionen für Personen, die mit einem E-Scooter auf Straßen unterwegs sind, auf denen das zulässige Tempolimit über 50 Kilometer pro Stunde liegt. Das Bußgeld steigt hier von 30 Euro auf 350 Euro.

E-Scooter-Fahrer müssen künftig einen amtlichen Identitätsnachweis und einen Versicherungsnachweis bei sich führen. Eigentümer der Fahrzeuge sind verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, die Sachschäden oder Verletzungen Dritter bei der Nutzung abdeckt.

Die neuen Bestimmungen sehen auch Strafen für Unternehmen vor, die die Altersgrenzen missachten. Firmen oder Gewerbetreibende, die E-Scooter an Personen unter 17 Jahren verkaufen, vermieten oder überlassen, müssen mit einem Verwaltungsbußgeld von 1.000 Euro rechnen.

Mit dem neuen Regelwerk gelten für E-Scooter deutlich strengere Verkehrsregeln. Im Mittelpunkt stehen der Schutz der Nutzer und aller übrigen Verkehrsteilnehmer.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Harte Regeln gegen Unfälle: Auf Zypern sollen E-Scooter vorübergehend eingezogen werden

E-Scooter in Rom: Lime, Bird und Dott müssen 2,6 Millionen Euro Strafe zahlen

Zypern: Massive Unterstützung für Brustkrebspatientinnen