Am Sonntagmorgen lag das Zentrum von Lyon voller Trümmer. Schaufenster waren zerbrochen, mehrere Geschäfte geplündert, nachdem am Samstag bei Demonstrationen gegen die hohen Lebenshaltungskosten erneut Gewalt ausgebrochen war.
Auch das Tourismusbüro der Stadt brannte aus, in den umliegenden Straßen tauchten frische Graffiti auf. Reinigungsteams arbeiteten ununterbrochen, um die Spuren der Ausschreitungen in der Rue de la République zu beseitigen. Beschäftigte sicherten die beschädigten Ladenfronten provisorisch mit Brettern.
Die Unruhen stehen im Zusammenhang mit landesweiten Kundgebungen gegen steigende Preise. Zugleich bereitet sich Frankreich auf die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr vor.