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Explosionen auf Qeschm: USA greifen iranische Raketenstellungen an

Ein Vogel fliegt knapp über das Wasser. In der Straße von Hormus liegen Frachtschiffe vor Bandar Abbas im Iran vor Anker; früher Samstag, 24. Oktober 2026.
Ein Vogel fliegt tief über das Wasser. Frachtschiffe liegen vor Bandar Abbas im iranischen Teil der Straße von Hormus auf Reede, früh am Samstag, 24. Oktober 2026. -  Copyright  Amirhosein Khorgooi/ISNA via AP
Copyright Amirhosein Khorgooi/ISNA via AP
Von Evelyn Ann-Marie Dom
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Kurz vor den Angrriffen der US-Armee hatte Präsident Donald Trump von Fortschritten bei Verhandlungen mit Iran gesprochen.

Die Vereinigten Staaten haben in der Straße von Hormus Angriffe auf iranische Ziele geflogen, wie ein US-Beamter mitteilte.

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Der Beamte, der anonym bleiben wollte, sprach von "defensiven Luftschlägen", die „Iraner ins Visier nehmen, die Boden-Luft-Raketen gegen US-Einheiten einsetzen“.

Iranische Medien berichteten von fünf Explosionen auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus.

Nur wenige Stunden zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Fortschritte in den Verhandlungen mit Teheran signalisiert.

„Iran will so schnell wie möglich eine Einigung. Das könnte passieren!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Vizepräsident JD Vance sagte vor Journalisten, er und Trump seien optimistisch, was „die Aussicht auf eine mögliche ausgehandelte Einigung“ angehe.

Laut Teheran "indirekte Gespräche" mit den USA

Irans Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass indirekte Gespräche mit den Vereinigten Staaten über Vermittler laufen. „Angesichts der Sensibilität und Schwere der aktuellen Lage sind die Konsultationen und Beratungen sehr intensiv“, sagte Araghchi laut Staatsmedien.

„Katar und Pakistan spielen in diesen Verhandlungen eine sehr aktive Vermittlerrolle.“

Die Angriffe erfolgten am Vorabend der Zwischenwahlen, der sogenannten Midterms, bei denen die Republikanische Partei darum kämpft, die Kontrolle über den Kongress zu behalten.

Der Krieg Washingtons in Iran sorgt jedoch innenpolitisch zunehmend für Streit und trägt zu Trumps sinkender Popularität bei. immer mehr Amerikaner lehnen den Konflikt ab, vor allem wegen seiner wirtschaftlichen Folgen.

Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus, die enge Wasserstraße zwischen Iran und Oman, über die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, ist seit Beginn des Krieges Ende Februar stark in Mitleidenschaft gezogen.

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