Schwerkrafttrotzende Hunde und nachdenkliche Kühe: Das sind die Sieger der Pet Photo Awards
Die Australierin Callie Soden setzt sich bei starker Konkurrenz durch und gewinnt die höchsten Auszeichnungen bei den International Pet Photography Awards 2026.
Wer schon einmal versucht hat, sein Haustier zu fotografieren, weiß: Das perfekte Bild ist schwer zu erwischen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern der diesjährigen International Pet Photography Awards (Quelle auf Englisch) scheint es jedoch mühelos zu gelingen.
Gegründet 2019 von den australischen Fotografen und Ausbildern Charlotte Reeves und Craig Turner-Bullock, hat sich der Wettbewerb nach Angaben der Organisatorinnen zur weltweit größten Profiauszeichnung für Tierfotografie entwickelt.
In diesem Jahr gingen mehr als 4.200 Beiträge von Fotografinnen und Fotografen aus 48 Ländern ein.
Aus diesem Feld kürte eine Jury mit 27 Mitgliedern die australische Fotografin Callie Soden zur International Pet Photographer of the Year, der höchsten Auszeichnung des Wettbewerbs. Soden gewann außerdem die Kategorien „Creative“ und „Studio“.
Der Wettbewerb würdigt alles, von Sekundenbruchteils-Action bis zu sorgfältig komponierten Porträts, verteilt auf zwölf Kategorien. Dazu gehören Action, Canine Portrait, Feline Portrait, Documentary, Pets & People und Rescue. Vier neue Kategorien kamen 2026 hinzu: Commissioned Portfolio, In-Camera Artistry, Phone und Studio.
Für jede Siegerin und jeden Sieger zählen die drei Fotos mit der höchsten Punktzahl, nicht nur ein einziges Bild. Die Auszeichnung International Pet Photographer of the Year ergibt sich aus der Summe der höchsten Wertungen über fünf Bilder hinweg, unabhängig von der Kategorie.
Von Hunden in fast himmlischen Posen und majestätischen Katzen bis zu Pferden, Fröschen, Eulen, Kaninchen und einer fotogenen Kuh – das sind einige unserer Lieblingsaufnahmen aus dem diesjährigen Wettbewerb.
„Viele meiner künstlerischen Bilder zeigen meinen geretteten Hund Schnuffi. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und macht jede verrückte Idee mit“, sagt Glomb über das Bild oben, Teil ihres Portfolios in der Kategorie Action. Sie nutzte dafür das Licht der Autoscheinwerfer.
Belinda Richards’ verspieltes Portfolio begann als Lichttest mit der Katze Moosha einer Freundin und endete mit einer Serie, die Mooshas launisches Wesen zeigt. „Sie hat mir so viele Gesichtsausdrücke und Posen geliefert, dass ich etwas zusammenstellen musste, das ihre ganze Persönlichkeit zeigt“, sagt Richards.
„Diese Bilder sollen zu mehr Respekt und Wertschätzung für alle Tiere anregen, besonders für jene, die wir so oft übersehen“, sagt die Gewinnerin der Kategorie Open Portrait, Jennifer Chassagnol.
Weitere hinreißende Tieraufnahmen – darunter ein Video mit den 100 höchstbewerteten Fotos dieses Jahres – gibt es auf der Gewinnerseite (Quelle auf Englisch) der International Pet Photography Awards.