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„Nur Hochbegabte erwünscht“: Trump lehnt langsamere KI-Entwicklung ab

US-Präsident Donald Trump, AP
US-Präsident Donald Trump, AP Copyright  Use of this content is for editorial purposes only.
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Von Jonathan Benton
Zuerst veröffentlicht am
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Der US-Präsident will eine neue Expertengruppe einrichten, die von einer KI-Beauftragten geleitet wird und das Wachstum der Branche trotz Forderungen nach einer Bremse vorantreiben soll.

US-Präsident Donald Trump kündigt Pläne für eine „AI Force“, eine neue Spezialeinheit für Künstliche Intelligenz, an und will einen neuen „KI-Zar“ einsetzen.

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Er veröffentlichte die Ankündigung auf Truth Social, dem rechtsgerichteten US-Sozialen Netzwerk, ohne zu erklären, wie und ab wann die neue Struktur arbeiten soll.

Die Pläne fallen in eine Zeit intensiver Debatten über das Tempo der KI-Entwicklung und die damit verbundenen Risiken, ausgelöst durch mehrere Fälle, in denen eigenständig agierende KI-Systeme ihre Testumgebungen verlassen haben.

Anthropic-Chef Dario Amodei forderte vergangene Woche in einem Essay, die Politik solle der Branche helfen, die Entwicklung besonders leistungsfähiger KI-Modelle zu steuern und „die Spitze des Fortschritts zu takten“. OpenAI-Chef Sam Altman und SpacexAI-Gründer Elon Musk unterstützen den Vorstoß.

Andere Branchenführer, darunter Nvidia-Chef Jensen Huang und der US-Präsident, lehnen den Ansatz ab. Huang sprach von „Weltuntergangs-Narrativen“ und erklärte in einem Interview mit CBS News am Sonntag: „2030 wird nicht das Ende der Welt sein. Es gibt null Prozent Chance, dass dann alles untergeht.“

Trumps Vorstoß erfolgt zudem kurz vor seiner Reise nach China zu einem KI-Dialog, der eine klare Kommunikationslinie zwischen den beiden größten KI-Mächten der Welt schaffen soll.

Trump weist Forderungen zurück, die KI-Entwicklung zu bremsen. Seiner Meinung nach würde das China helfen, US-Unternehmen aufzuholen.

Der US-Präsident sieht den KI-Sektor unter Beschuss. Warnungen vor der Technologie bezeichnet er als „Täuschungen“ und kritisiert Angriffe auf Rechenzentren. Die Menschen müssten erkennen, „wie viel Wohlstand und Ansehen sie den Gemeinden bringen, in denen sie entstehen“.

Stattdessen verspricht Trump: „Wir werden das Wachstum dieser unglaublichen Branche in keiner Weise behindern oder ersticken. Wir werden sie vielmehr wertschätzen, unterstützen und im Blick behalten, während sie wächst.“ Er fügte hinzu: „KI ist die nächste industrielle Revolution oder das nächste Internet – nur noch größer und wirkungsmächtiger, möglicherweise bis zu 25 % unserer Wirtschaftsleistung.“

Noch ein „KI-Zar“?

Es wäre nicht das erste Mal, dass Trump einen „KI-Zar“ ernennt.

Seit Trumps Rückkehr ins Amt übernahm der Investor und Podcast-Moderator David Sacks diese Aufgabe, im März trat er zurück.

Offiziell verließ er das Trump-Team ohne größeren Streit und gehört weiter zu dessen Umfeld. Mit seinen Nachfolgern Collin Burns und Chris Fall, die ähnliche Funktionen übernahmen, verlief es deutlich unruhiger.

Burns hielt sich nur vier Tage als Direktor des Center for AI Standards and Innovation (CAIS), auch bekannt als „AI Safety Czar“, danach wurde er entlassen. Fall blieb vier Monate im Amt und trat dann zurück.

Trumps neue Ankündigung eines weiteren „KI-Zaren“ wirkt wie der Versuch, die Linie seiner Regierung gegenüber der Branche neu zu justieren.

Der US-Präsident legt die Messlatte für die Stelle hoch. Es sei klar, so Trump, dass „nur Menschen mit hohem I.Q. sich bewerben sollten“.

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