Sony und TSMC wollen rund 6,3 Milliarden Dollar in ein Joint-Venture für moderne Bildsensoren in Japan investieren, berichtet die Zeitung „Nikkei“.
Nach Angaben der Zeitung soll Sony an dem Gemeinschaftsunternehmen zu 60 Prozent beteiligt sein, TSMC zu 40 Prozent. Die Massenproduktion könnte frühestens 2029 anlaufen.
In den kommenden Monaten wollen die Unternehmen die Investitionsvereinbarung endgültig besiegeln.
Geplant ist, dass die beiden Technologiekonzerne gemeinsam leistungsstarke Kamerasensoren entwickeln und fertigen – und zwar im bestehenden Werk von Sony Semiconductor Solutions in Kumamoto.
Sony ist der weltweit größte Hersteller von Bildsensoren, die vor allem in Smartphones und Autos zum Einsatz kommen. TSMC gilt als größter Auftragsfertiger für Chips.
TSMC meldet für Juli 2026 einen Nettoumsatz von rund NT$467,58 Milliarden (12,6 Mrd. Euro). Das sind fünf Komma sechs Prozent mehr als im Juni 2026 und 44 Komma sieben Prozent mehr als im Juli 2025.
Von Januar bis Juli 2026 erzielte TSMC einen Umsatz von insgesamt NT$2.872,06 Milliarden (77,6 Mrd. Euro). Das entspricht einem Plus von 37 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.