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Britisches Pfund unter Druck

Britisches Pfund unter Druck
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REUTERS/Benoit Tessier/Illustration/File Photo
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Gegenüber Euro und Dollar gab die Währung des Vereinigten Königreichs um etwa ein halbes Prozent nach. Auslöser war eine Stellungnahme der nordirischen Partei DUP, die Bestandteile der aktuell diskutierten Brexit-Lösung ablehnt.

Die britische Regierung ist aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Parlament auf die Zustimmung der DUP angewiesen.

Die Ablehnung sorgte für Ernüchterung, da sich Großbritannien und die EU in den vergangenen Tagen aufeinander zubewegt haben. Die Annäherung hatte das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar am Mittwoch noch auf den höchsten Stand seit Mai getrieben.

Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva spricht von guten Nachrichten und hofft, dass im Brexit-Streit eine Einigung erzielt wird".

David Malpass, der Präsident der Weltbank erklärte, dass die Unsicherheit die Entwicklung beeinflusst und mehr Sicherheit hilfreich wäre".

Die europäischen Märkte feiern den Durchbruch beim Brexit Deal. Dazu Robert Halber, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank:

"Die Gefahr eines No Deals am 31. Oktober, an Halloween, ist definitiv ausgeschlossen. Im Notfall wird es eine Verlängerung geben, aber insgesamt ist Europa wieder glücklich."

Die Deutsche Bank erklärte, sie sehe eine Chance von 55 %, dass der Brexit-Deal am kommenden Samstag vom Parlament abgelehnt wird.

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