Eurostar-Züge fahren weiterhin planmäßig. Die Polizei gibt inzwischen Entwarnung und stuft den Vorfall nach ersten Ermittlungen als nicht verdächtig ein.
Die Polizei hat den Londoner Bahnhof St Pancras International am Dienstag kurzzeitig evakuiert. Ein Sprengstoffkommando führte in der Nähe eine kontrollierte Sprengung eines unbeaufsichtigten Autos durch.
Auf Bitte der Metropolitan Police wurde auch der „Main and North Entrance/Entry“ der U-Bahn-Station King’s Cross St Pancras vorübergehend geschlossen. Das teilte „Transport for London (TfL) Access“ im Onlinedienst X mit. Um 15.24 Uhr Ortszeit meldete TfL, dass der Bahnhof wieder vollständig geöffnet sei.
Auto vor dem Bahnhof ist deutlich beschädigt
Die Polizei stufte den Vorfall nach ersten Ermittlungen inzwischen als nicht verdächtig ein. Nach Informationen von Euronews nahm St Pancras den Betrieb bereits nach rund 15 Minuten wieder auf.
In sozialen Netzwerken kursierende Bilder zeigen offenbar ein silbernes Auto vor dem Bahnhof. Die Motorhaube steht offen, die Kofferraumklappe ist deutlich beschädigt. Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang nicht vollständig geklärt.
Die Eurostar-Verbindungen sind nach Angaben des Bahnbetreibers nicht beeinträchtigt. „Es gibt keine Verspätungen unserer Züge infolge des Vorfalls, und Fahrgäste können wie geplant reisen“, teilte Eurostar in einer über soziale Medien veröffentlichten Erklärung mit.
St Pancras International gehört zu den wichtigsten Hochgeschwindigkeitsbahnhöfen Londons. Von dort fahren unter anderem Eurostar-Züge nach Paris, Brüssel und Amsterdam sowie zu weiteren Zielen auf dem europäischen Kontinent.