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Nach Meldung von Paketboten: Polizei sucht in Spanien nach Löwen

Löwen im Zoo in Pakistan kühlen sich mit einem Eisblock ab
Löwen kühlen sich mit Eisblock im Zoo in Pakistan ab Copyright  AP Photo
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Von Cristian Caraballo
Zuerst veröffentlicht am
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Die Guardia Civil sucht in der Sierra de San Vicente bei Toledo mit Hubschrauber und Drohnen nach einem mutmaßlichen Löwen. Ein Paketfahrer hatte ihn gemeldet, doch bisher fanden die Beamten kein Tier.

Am Mittwoch ist beim Notruf 112 ein Hinweis eingegangen: Eine Person meldete, sie habe nahe dem Kloster El Piélago einen Löwen gesehen.

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Der genaue Standort war auf Höhe des Kilometer neun an der Straße TO-1375, der Verbindung zwischen El Real de San Vicente und Navamorcuende. Das Rathaus von El Real de San Vicente informierte kurz darauf seine Einwohner über soziale Netzwerke gegen 14.30 Uhr und rief zur Vorsicht auf.

Keine Spur vom König der Savanne in der kastilischen Ebene

Die Umwelteinheit Seprona startete eine Suchaktion mit einem Hubschrauber aus der Autonomen Gemeinschaft Madrid, Drohnen der Kommandantur Toledo und mehreren Streifen der allgemeinen Sicherheit. Stunden nach Beginn der Suche hatten die Einsatzkräfte das mutmaßliche Raubtier noch immer nicht entdeckt.

Parallel dazu prüfte die Guardia Civil, ob das Tier aus dem Zoo Safari Fauna Aventura in Hinojosa de San Vicente, von einem Gehöft in der Umgebung oder aus einem anderen Zoo der Autonomen Gemeinschaft Madrid entkommen sein könnte.

Der Zoo in Hinojosa de San Vicente hat inzwischen bestätigt, dass keines seiner Tiere ausgebrochen ist, und bislang hat kein Zentrum das Verschwinden eines Löwen gemeldet. Die Beamten haben außerdem den Verbleib der Tibetmastiffs in der Region überprüft, einer Hunderasse, die aus der Ferne leicht mit einem Löwen verwechselt werden kann.

Die Theorie vom großen Hund

Unter den möglichen Erklärungen gilt, dass das gesichtete Tier kein Löwe war, sondern ein großer Hund oder ein anderes Tier mit ähnlichem Aussehen. Die Vertretung der Zentralregierung in Kastilien-La Mancha ruft die Bevölkerung zur Ruhe auf, während die Arbeiten zur Klärung des Vorfalls weitergehen.

Die Sierra de San Vicente ist eine bergige, stark bewaldete Region im Nordwesten der Provinz Toledo, nahe der Grenze zu Ávila und Madrid, zwischen den Tälern von Tiétar und Alberche, geprägt von Steineichen-, Eichen- und Korkeichenwäldern.

Mehrere Rathäuser der Gegend, darunter Hinojosa de San Vicente, Navamorcuende, El Real de San Vicente und Almendral de la Cañada, haben ihre Einwohner über soziale Netzwerke gewarnt und zu Vorsicht aufgerufen, solange die Suche andauert.

Der Bürgermeister von Almendral de la Cañada, Marcelino Fernández, bestätigte mehreren Medien, dass die Guardia Civil das Rathaus kontaktiert habe. Er beschrieb die Reaktion seiner Einwohner auf die Nachricht als "Überraschung" und "Nervosität".

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