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USA und China streben „KI-Dialog“ über gemeinsame Risiken an

US-Finanzminister Scott Bessent (links) und US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer sprechen am Sonntag, 20. September 2026, in New York mit Reportern.
US-Finanzminister Scott Bessent (links) und US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer sprechen am Sonntag, 20. September 2026, in New York zur Presse. Copyright  AP Photo/Matt Sedensky
Copyright AP Photo/Matt Sedensky
Von Emma De Ruiter
Zuerst veröffentlicht am
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US- und chinesische Wirtschaftsvertreter beraten über einen ständigen Draht für KI-Sorgen. Die Gespräche bereiten den Gipfel der Staats- und Regierungschefs in dieser Woche vor.

US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, er habe am Sonntag bei Gesprächen mit chinesischen Regierungsvertretern über einen neuen Kommunikationskanal zu KI-Fragen beraten, den beide Seiten „US‑China‑KI‑Dialog“ nennen.

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„Wir wollen eine gemeinsame Sicht auf gemeinsame Ziele und gemeinsame Bedrohungen“, sagte Bessent nach seinem Treffen mit Chinas Vizepremier He Lifeng in New York vor Journalistinnen und Journalisten.

„Wir sind der Meinung, dass mehr Transparenz zwischen den beiden weltweit führenden KI-Mächten, der Nummer eins und der Nummer zwei, entscheidend ist – wie bei jeder grenzüberschreitenden Tätigkeit“, fügte er hinzu.

„Die USA haben vorgeschlagen, einen Benachrichtigungsmechanismus zwischen beiden Staaten einzurichten“, sagte Bessent.

Solche Meldungen sollen mögliche „Zwischenfälle“ abdecken, also Situationen, „in denen KI-Fragen die Ebene der nationalen Sicherheit erreichen“, sagte er. Beide Seiten hätten vereinbart, ihre Gespräche fortzusetzen.

Die Gespräche gelten als Auftakt zu einem für Donnerstag geplanten Treffen im Weißen Haus zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping.

Beide Regierungen erklärten, sie hätten sich darauf geeinigt, einen neuen „Board of Trade“ arbeitsfähig zu machen, über den die beiden Staats- und Regierungschefs bereits bei ihrem Treffen im Mai in Peking gesprochen hatten.

Die Annäherung erfolgt in einer Phase, in der beide Großmächte wachsende Sorgen vor immer leistungsfähigeren KI-Systemen teilen, die eines Tages die Menschheit auslöschen könnten. Angesichts des erbitterten Wettlaufs um technologische Vormachtstellung ist dies ein seltenes Motiv für Zusammenarbeit.

Trump weist Forderungen zurück, die Entwicklung von KI zu bremsen. Das würde nach seiner Darstellung China dabei helfen, US-Konzerne einzuholen.

Chinesische Staatsmedien bezeichneten die Begegnungen am Montag als „offen, gründlich und konstruktiv“.

„Beide Seiten führten … Gespräche über zentrale Wirtschafts- und Handelsfragen von gemeinsamem Interesse, etwa über die Umsetzung früherer Vereinbarungen sowie die Förderung des bilateralen Handels und von Investitionen“, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua in einer kurzen Zusammenfassung.

Nach Angaben von Xinhua trafen sich chinesische und US-Beamtinnen und ‑Beamte außerdem zu einem Dialog über „Fragen im Zusammenhang mit KI“. Weitere Einzelheiten nannte die Agentur nicht.

Weitere Quellen • AP, AFP

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