Ein Mann aus der Ukraine hat in einem polnischen Benediktinerinnenkloster ein Blutbad angerichtet und fünf Menschen mit einem Messer angegriffen.
Bei einem Messerangriff auf dem Gelände eines Klosters in Jaroslaw im Südosten Polens ist ein Priester getötet worden. Das teilte das zuständige Erzbistum Przemysl mit. Demnach wurden vier weitere Menschen teils lebensbedrohlich verletzt, darunter zwei weitere Priester. Zeugen berichten von einem Blutbad und purem Entsetzen in der Kirche.
„Den Polizisten wurde gemeldet, dass auf dem Gelände der Jaroslawer Abtei an der Benedyktyńska-Straße ein ukrainischer Staatsbürger einen Mann mit einem Messer angegriffen hat“, teilte die Polizei mit.
Nach ersten Erkenntnissen verletzte der 31-jährige Mann fünf Menschen, vier Männer und eine Frau. Eine der verletzten Personen starb im Krankenhaus.
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. Ärzte versorgen die übrigen Verletzten mit schweren Wunden.
Innenminister Marcin Kierwiński kommentierte die Situation auf X. "Tragische Ereignisse in Jarosław. Der ukrainische Staatsbürger ist unmittelbar nach dem Angriff auf fünf Personen von der Polizei festgenommen worden. Die Dienste klären Motive und Umstände des Geschehens“, schrieb er.
Bei den verletzten Männern handelt es sich um Geistliche. Noch ist unklar, wer die verletzte Frau ist.
Polizisten arbeiten weiterhin am Tatort. Sie rekonstruieren den genauen Ablauf des Angriffs.