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Trumps „Superintelligenz“-Rebranding lässt .si-Domainverkäufe in die Höhe schnellen

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Von Jonathan Benton
Zuerst veröffentlicht am
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Slowenien erlebt dank des Weißen Hauses einen digitalen Boom. Seit US-Präsident Donald Trump KI als „super intelligence“ oder „SI“ umbenannt hat, reißen Käufer sich um .si-Domains des Landes.

Internetnutzer weltweit greifen derzeit verstärkt zu .si-Domains. Sie rechnen damit, dass Unternehmen nach einer entsprechenden Anordnung von Donald Trump ihr Branding von „artificial intelligence“ auf „super intelligence“, kurz „SI“, umstellen.

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Der US-Präsident hat nach einem Gipfel mit führenden US-KI-Unternehmen „artificial intelligence“ offiziell in „super intelligence“ umbenannt.

Nach Angaben des Webhosters Hostinger wurden seit Trumps ersten entsprechenden Äußerungen vor der UN am 23. September bereits 22.800 Domains von 8.000 Käuferinnen und Käufern registriert.

Das Interesse erreichte an den ersten beiden Oktobertagen seinen Höhepunkt: An jedem der beiden Tage kamen 5.300 neue Registrierungen hinzu.

Am Wochenende flaute der Ansturm etwas ab: Am Samstag wurden 2.246 Domains registriert, am Sonntag 2.804. Damit lagen die Werte aber noch immer beim Fünffachen des früheren Tagesdurchschnitts von rund 520 Bestellungen.

Das Wachstum dürfte im Laufe dieser Woche wieder anziehen.

Rund die Hälfte aller Registrierungen geht auf Nutzerinnen und Nutzer aus den USA und Indien zurück; sie kamen auf 5.640 beziehungsweise 5.560 Domains. Dahinter folgt Marokko mit etwa 1.320 Adressen und liegt damit vor Großbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kanada.

Die Käuferinnen und Käufer in Marokko sichern sich im Schnitt 4,9 Domains pro Person, im globalen Mittel sind es 2,8. Das deutet darauf hin, dass viele die Adressen mit Blick auf spätere Weiterverkäufe horten.

Trotz des Booms haben die meisten neuen Adressen inhaltlich wenig mit künstlicher Intelligenz zu tun: Nur 3 % der Registrierungen enthalten ausdrücklich KI-Begriffe.

Am gefragtesten sind kurze Domains; sie machen 13 % aller Registrierungen aus, gefolgt von Tech-Begriffen.

Quelle: Hostinger
Quelle: Hostinger Source: hosting

Trump hatte seine Vorliebe für den Begriff „super intelligence“ gegenüber „artificial intelligence“ erstmals vor rund zwei Wochen in einer Rede vor der UN-Vollversammlung erklärt. Das Wort „artificial“ lasse die Technologie unecht wirken, sagte er, dabei sei sie „amazing“ – „super intelligence“ treffe die Sache seiner Meinung nach besser.

Die großen KI-Unternehmen sind Trumps Vorstoß, KI in SI umzubenennen, bislang öffentlich nicht entgegengetreten. Elon Musk ging noch weiter und kündigte an, sein KI-Unternehmen SpaceXAI in SpaceXSI umzubenennen.

Seitdem sichern sich Nutzerinnen und Nutzer weltweit im Eiltempo digitales Bauland – in diesem Fall Internetdomains – unter dem neuen Kürzel SI für künstliche Intelligenz.

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