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Trump unterzeichnet Dekret für mehr Forschung zur Frauengesundheit

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump winken nach einer Veranstaltung zur Frauengesundheit im Rosengarten des Weißen Hauses am 19. Oktober 2026.
US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump winken nach einer Veranstaltung zu Frauenthemen im Rosengarten des Weißen Hauses am 19. Oktober 2026. -  Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Giedre Peseckyte
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret erlassen und zwei Gremien eingerichtet, die Forschung zur Frauengesundheit stärken sowie Vorsorge, Diagnose und Therapie verbessern sollen. Seine Frau Melania Trump unterstützt das Vorhaben.

US-Präsident Donald J. Trump hat am Montag gemeinsam mit First Lady Melania Trump ein Dekret unterzeichnet, die eine Women’s Health Division am National Institutes of Health (NIH) sowie eine Women’s Health Task Force im Weißen Haus schafft. Ziel ist es, Forschungslücken zu schließen und die medizinische Versorgung von Frauen zu modernisieren.

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"Meine Regierung setzt sich dafür ein, die Frauengesundheit voranzubringen und sicherzustellen, dass medizinische Forschung, Diagnose, Prävention und Behandlung sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse höchster Qualität stützen. Ziel ist es, die Gesundheit von Frauen in allen Lebensphasen zu verbessern", sagte Trump.

Vor der Unterzeichnung sprach Melania Trump von einem "transformierenden Moment für Frauen in Amerika". "Frühere Generationen haben für die Rechte der Frauen gekämpft", sagte sie weiter. "Unsere Generation wird dafür kämpfen, Heilmittel zu finden, die Frauen ein gesundes und erfülltes Leben ermöglichen."

Taskforce für Gesundheit von Frauen in den USA

Die Taskforce, die sich bereits am Tag der Unterzeichnung getroffen hat, wird von der Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, und dem US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. geleitet.

Sie sollen die Politik zur Frauengesundheit über alle Bundesbehörden hinweg koordinieren. Die Taskforce soll Forschung stärker in eine evidenzbasierte Versorgung übersetzen, Prävention und Zugang zu medizinischer Betreuung über das gesamte Leben von Frauen hinweg verbessern und politische sowie regulatorische Reformen empfehlen, um die Gesundheitsergebnisse zu steigern.

Parallel dazu entsteht innerhalb der nächsten 90 Tage die Women’s Health Division - also eine Abteilung für Frauengesundheit - am NIH, dem Gesundheitsforschungsinstitut.

Sie soll die Forschung zu bislang wenig untersuchten frauenspezifischen Erkrankungen bündeln und ausbauen, die Beteiligung von Frauen und Mädchen an klinischen Studien erhöhen und die Entwicklung besserer Diagnoseverfahren und Therapien beschleunigen. Außerdem soll sie sicherstellen, dass Forschende biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern systematisch in ihren Studien berücksichtigen.

Einsatz von Biotechnologie und KI

Das Ziel, so Melania Trump, sei es, die Gesundheitsergebnisse von Frauen "in allen Lebensphasen" zu verbessern – mit den Möglichkeiten neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, darunter Künstlicher Intelligenz, moderne Biotechnologie und weitere Therapien.

Sie nannte fünf Schwerpunkte: Forschung soll sich stärker auf Krankheiten richten, die Frauen "auf einzigartige Weise" betreffen. Superintelligenz soll helfen, die Frauengesundheit besser zu verstehen und neue Behandlungen zu entwickeln.

Der Zugang zu neuen Erkenntnissen soll von den Labors schneller zu den Patientinnen gelangen. Fortschritte sollen allen Frauen unabhängig von ihrer finanziellen Lage offenstehen, und bislang vernachlässigte Erkrankungen sollen mehr Aufmerksamkeit erhalten.

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