Finden Sie uns
Werbung

Peru schafft Vorabreservierungen für Machu-Picchu-Tickets ab

Für Machu Picchu gibt es nur personalisierte Tickets.
Für Machu Picchu gibt es nur personalisierte Tickets -  Copyright  Ed Wingate/Unsplash
Copyright Ed Wingate/Unsplash
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Das neue System sieht vor, dass es nur personalisierte Tickets gibt. Deine Ausweisdaten müssen stimmen, wenn du die Inka-Stätte aus dem 15. Jahrhundert besuchen willst.

Machu Picchu, eines der Neuen sieben Weltwunder, steht bei vielen Reisenden ganz oben auf der Wunschliste.

WERBUNG
WERBUNG

Wer bald dorthin reisen möchte, kann sich freuen: Tickets zu bekommen ist inzwischen deutlich einfacher.

Perus Kulturministerium hat die zuvor nötigen Reservierungstickets für die UNESCO-Welterbestätte abgeschafft.

Stattdessen haben Reisende nun nur noch 15 Minuten Zeit, ihren Kauf auf der offiziellen Ticketplattform Tu Boleto (Quelle auf Englisch) abzuschließen. Läuft die Frist ab, verfällt die Reservierung und die Tickets gehen wieder in den freien Verkauf.

Das neue System sieht außerdem vor, dass nur noch personalisierte Tickets verkauft werden. Wer Machu Picchu betreten möchte, muss deshalb sicherstellen, dass der Name auf dem Ticket mit dem Ausweisdokument übereinstimmt.

Mit der Umstellung will das Ministerium sicherstellen, dass „die auf der Plattform angezeigte Verfügbarkeit den Tickets entspricht, die die Öffentlichkeit auch tatsächlich kaufen kann“, heißt es in einer Mitteilung des Kulturministeriums (Quelle auf Englisch).

Das neue Buchungssystem läuft zunächst testweise. Nach dieser Probephase kann die Frist von 15 Minuten verlängert oder verkürzt werden.

Unverändert bleiben die strengen Besucherobergrenzen für die Zitadelle von Machu Picchu: In der Hochsaison sind maximal 5.600 Menschen pro Tag zugelassen, in der Nebensaison 4.500. Für das Wegenetz des Inka-Trails gilt zusätzlich ein Tageslimit von 750 Besucherinnen und Besuchern.

Außerdem stehen im Ticketbüro des DDC-Cusco in Machupicchu Pueblo täglich 1.000 Eintrittskarten zum Verkauf. Diese gelten jeweils für den Tag nach dem Kauf.

Anreise nach Machu Picchu

Europäerinnen und Europäer, die die Inka-Stätte aus dem 15. Jahrhundert besuchen wollen, fliegen zunächst in die peruanische Hauptstadt Lima. Von dort geht es mit einem Inlandsflug weiter nach Cusco.

Von Cusco aus geht es mit Zug oder Bus nach Aguas Calientes (Machu Picchu Town). Von dort führt ein Wanderweg hinauf zur Zitadelle, alternativ fährt ein weiterer Bus.

Es gibt Direktflüge nach Lima von Madrid, Barcelona, Paris und Amsterdam.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Machu Picchu: Traumziel wird für viele Besucher zum Albtraum

Neuer Flughafen bei Machu Picchu könnte Besucherflut verdreifachen: Naturschützer alarmiert

Peru schafft Vorabreservierungen für Machu-Picchu-Tickets ab