Bei der Konferenz über vertrauensbildende Maßnahmen in Asien trafen sich die Mitgliedstaaten, um regionale Sicherheit und wirtschaftliche Kooperation zu beraten, die Rolle der Organisation zu stärken sowie gemeinsame Herausforderungen in konkrete Projekte umzusetzen.
Seit mehr als drei Jahrzehnten bietet die Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) eine Plattform für den Dialog zwischen Staaten mit sehr unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Prioritäten. Die derzeit 28 Mitgliedstaaten suchen nun nach Wegen, ihre Zusammenarbeit bei regionaler Sicherheit, wirtschaftlicher Entwicklung und im Umgang mit neuen Herausforderungen zu vertiefen.
Unter dem Vorsitz Aserbaidschans, der 2024 begonnen hat, konzentrieren sich die Beratungen auf einen stärkeren institutionellen Rahmen und auf ganz praktische Formen der Zusammenarbeit. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie Migration, Klimawandel und künstliche Intelligenz, aber auch Fragen der Finanzpolitik, der Bildung und der Unternehmensförderung. CICA tritt in eine neue Phase ein. Nun richtet sich der Blick darauf, wie die Mitgliedstaaten ihre Diskussionen in dauerhaft belastbare Kooperationen umsetzen können.