Der Vorfall ereignete sich im größten Hafen des Landes, einem strategisch wichtigen Drehkreuz für Handel und Schifffahrt in der Region. Nach Angaben der Behörden detonierte die Drohne, verletzte jedoch niemanden. Einsatzkräfte sperrten das Gebiet rasch ab. Eine kurze Übertragung hielt den Moment fest, in dem die Explosion den normalen Betrieb im Hafen störte und sofortige Sicherheitsmaßnahmen auslöste.
Die Explosion fällt in eine Phase wachsender Spannungen am Schwarzen Meer. Der Krieg in der benachbarten Ukraine greift zunehmend über ihre Grenzen hinaus. Rumäniens Verteidigungsministerium bestätigte, dass das Gerät nicht zum Material der rumänischen Streitkräfte gehört. Die russische Botschaft in Bukarest erklärte in einer auf Telegram veröffentlichten Mitteilung, die Seedrohne stamme aus der Ukraine, und wies jede russische Verantwortung zurück.
Constanța hat seit Beginn von Russlands Großoffensive gegen die Ukraine im Jahr 2022 für die Logistik in der Region stark an Bedeutung gewonnen. Die rumänischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet und die Überwachung rund um den Hafen verstärkt. Zugleich prüfen sie, unter welchen Umständen es zu der Explosion kam.