Puzzle-Fans haben sich am Sonntag im spanischen Valladolid ein packendes Rennen geliefert: Beim Finale der Weltmeisterschaft im Puzzeln mussten sie ein Motiv legen, das niemand zuvor gesehen hatte. Am Ende setzte sich eine niederländische Biologiestudentin durch.
Rund 1.700 Menschen aus siebzig Ländern traten an, alle gegen die Uhr. Der Veranstalter erklärte, dass das Schlussmotiv bis zuletzt geheim bleibt und erst am Wettkampftag in den Verkauf kommt.
Die Siegerin sprach von „purem Adrenalin und Chaos“. Ihre Hände hätten gezittert, als sie auf den Applaus wartete. Eine freiwillige Helferin berichtete, die Teams würden hart um den Sieg kämpfen, sich aber auch gegenseitig anfeuern.
Der Organisator betonte, dass es sich nicht um einen Profisport handelt. Die Teilnehmenden bezahlen ihre Flüge und Hotels selbst. Einige reisen Jahr für Jahr aus Ländern wie Japan oder Australien an.