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Iranischer Medienmogul in der Türkei erschossen

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Iranischer Medienmogul in der Türkei erschossen
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Der iranische Medienmogul Saeed Karimian ist in Istanbul auf offener Straße erschossen worden.

Der iranische Medienmogul Saeed Karimian ist in Istanbul auf offener Straße erschossen worden. Der Gründer und Vorsitzende des persischen Gem-TV-Unternehmens war sofort tot. Ein kuwaitischer Geschäftspartner, der bei ihm war, starb später im Krankenhaus. Das Fahrzeug, das die offenbar maskierten Täter benutzten, wurde später ausgebrannt gefunden.

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Karimian war von einem Teheraner Gericht in Abwesenheit zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ihm wurde vorgeworfen, Propaganda gegen den Iran zu verbreiten. Er habe mit seinem Fernsehunternehmen, das ausländische und westliche Shows ins Persische übersetzte und im Iran ausstrahlte, Programme gezeigt, die gegen islamische Werte verstoßen und der Verbreitung westlicher Kultur dienten.

Iranian owner of a media company shot dead few hours ago in Istanbul, #Turkey. Saeed Karimian was the #GEMTV Group founder. #terror

— Ali Kheradpir (@AliKheradpir) 29. April 2017

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